Man muß schon ein wenig verrückt sein sich ca. 27 Stunden in ein Flugzeug zu setzen, um schließlich am anderen Ende der Welt, in Neuseeland, anzukommen. Setzt man sich aber bewusst dieser Strapaze aus, wird man reichlich dafür belohnt: mit unvergesslichen Eindrücken einer beeindruckenden Naturlandschaft und einer ständig spürbaren Gastfreundschaft der Inselbewohner, den „Kiwis“.

Egal für welche Variante des Reisens man sich hier entscheidet: ob als Busrundreise, Mietwagen - oder Campertour oder einfach als Rucksacktourist das Land erkunden, auf alles ist man im „Land der großen weißen Wolke“, wie die Einwohner ihre Insel auch bezeichnen, vorbereitet.

Ich hatte mich schließlich für die individuelle Variante mit dem Mietwagen entschieden und war so im April 2005 für 3 Wochen in Neuseeland auf Entdeckertour. Die Bedenken wegen des Linksverkehrs waren schnell vergessen, weil die Umstellung längst nicht so kompliziert war, wie erwartet. Auch die Zeitdifferenz von 10 Stunden war kein Problem. Da sich Neuseeland auf der Südhalbkugel unserer Erde befindet, hatten wir während unserer Reise spätsommerliches Wetter mit Temperaturen so um die 20 °C.

 

Hier nun der ausführliche Reisebericht dieser schönen unvergesslichen Reise:    

28. / 29. März    

Abflug_Qantas

Um 21 Uhr fliegen wir mit Lufthansa von Dresden nach Frankfurt, wo wir anschliessend mit Qantas Airways um 23.55 Uhr unsere Reise nach Neuseeland beginnen. Gegen 17.55 Uhr Ortszeit kommen wir erst einmal in Singapore an. Hier wird unsere Maschine gesäubert und für den Weiterflug betankt. In der Zwischenzeit haben wir die Möglichkeit uns im Transitbereich ein wenig die Füße zu vertreten und eine Erfrischung zu uns zu nehmen 

Singapore_Transit

Um 20 Uhr geht unser Flug weiter nach Sydney. Am 30.März um 05.15 Uhr kommen wir in Sydney an und fliegen von hier aus mit Air New Zealand weiter nach Christchurch in Neuseeland. Ziemlich müde und geschafft landen wir schliesslich auf Neuseelands Südinsel um 14:50 Uhr.

30. März       

Nach einer sehr entspannten und zügigen Einreiseprozedur werden wir mit einem kostenlosen Shuttlebus zur Mietwagenfirma MAUI gebracht, wo wir unseren, bereits in Deutschland gebuchten, Mietwagen übernehmen. Für die nächsten 3 Wochen wird uns der Mitsubishi Lancer 1.8. Automatik mit Klimaanlage und vielen Extras nicht im Stich lassen.

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HOTEL CHATEAU ON THE PARK

Mir unserem Mietauto fahren wir anschliessend zu unserem etwa 8 Km entfernten Hotel “Chateau on the Park” Das Hotel liegt am Stadtrand von Christchurch am Hagley Park. Dennoch ist die Stadtmitte zu Fuss in etwa 1/2 Stunde erreichbar. Ein sehr ansprechendes gemütliches Hotel, abseits des Stadttrubels und dennoch geeignet für einen Aufenthalt in Christchurch. Da wir von der Anreise noch ein wenig müde sind, unternehmen wir lediglich noch einen Spaziergang in der Nähen des Hotels und essen dann im Hotelrestaurant noch gemütlich zu Abend.

Sudinsel_Karte

SÜDINSEL

31. März        

Den ersten Teil unserer Mietwagenrundreise werden wir auf der Südinsel Neuseelands verbringen. Wir beginnen den Tag mit einem Spaziergang durch den Hagley Park bis zum Cathedral Square im Zentrum von Christchurch. Wir benötigen hierfür etwa 1/2 Stunde. Bis zum Mittag erkunden wir diese schöne , sehr “britisch” geprägte Stadt.

Christchurch
Christchurch-2
Christchurch-3

Herr der Ringe - Drehorte auf der Südinsel   

Herr_der_Ringe_Mittlere_Webansicht

Das Bruchtal ist teilweise der Mount Olympus

Die Insel Nen Hithoel wurde am Mavora Lake gedrehr

Teile von Isengard und Lothlorien wurden in Glenorchy gefilmt

Das Schaffenbachtal ist der Mount Owen

Die Säulen von Argonath wurden in und um Queenstown gedreht

Die Jagdszenen der Schwarzen Reiter spielen sich bei Wanaka ab

Die Nebelberge sind die Northwest Lakes 

Christchurch ist die grösste Stadt auf der Südinsel und zugleich Hauptstadt der Region Canterbury. Die heutige lebendige und junge Stadt wurde von englischen Siedlern als anglikanischer Aussenposten von “Good Old England” gegründet und wirkt heute auf Grund der neugotischen Architektur wie eine englische Unsiversitätsstadt. Heute leben in der Stadt etwa 300000 Einwohner. Leider wurde Christchurch von den beiden starken Erdbeben 2009 und 2010 stark in Mitleidenschaft gezogen. Es wird aber sicher nicht lange dauern, bis auch hiervon nicht mehr viel zu sehen sein wird.

Wegen der vielen jungen Leute und der Studenten in der Stadt hat sich ein ausgesprochen lebhaftes Nachtleben und eine spezielle Partyszene entwickelt. Viele Bars und Restaurants sind das sichtbare Ergebnis. So ist Christchurch allemal idealer Ausgangspunkt um sich nach einem langen Flug den Jetlag zu vertreiben und anschliessend die schöne Südinsel zu erkunden.

Auch wir verbringen einige Stunden in der Stadt bis wir am Nachmittag zu unserem Hotel zurückkehren und dann weiter fahren zu unserem ersten Etappenziel - Oamaru an der Westküste der Südinsel.

 

Karte_Tag1

Christchurch - Oamaru   264 Km

Am Nachmittag fahren wir von Christchurch an der Küste entlang Richtung Süden nach Oamaru. Unterwegs halten wir im schönen Örtchen Ashcroft, sehen uns in der Stadt etwas um, erledigen Einkäufe und nutzten die Zeit für ein Kaffeepause.

Nach einem weiteren Halt in Timaru kommen wir ca. 17 Uhr in der ehemaligen Hafenstadt Oamaru an, wo wir im Hotel”Ambassador” einschecken.

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Ashcroft

ASHCROFT

Hotel_Ambassador_Oamaru

Im reizvollen Oamaru gibt es zwei Pinguinkolonien unmittelbar außerhalb der Stadt. Die Beobachtung diese beiden Kolonien (einmal der Zwergpinguine und dann noch die etwas größeren Gelbaugenpinguine) sollte man sich nicht entgehen lassen. Da es bei unserem Besuch schon etwas später geworden ist, haben sich die Pinguine schon auf die Stege zurückgezogen, wo sie die Nacht verbringen werden. Aber auch die Stadt Oamaru selbst hat wegen des gut erhaltenen historischen Stadtzentrums seine ganz besonderen Reize. Wegen der aus cremefarbigem Sandstein erbauten historischen Gebäuden hat Oamaru auch den Beinamen “Whitestone City”. So galt die Stadt am Anfang des 20. Jahrhunderts als die schönste Stadt auf der neuseeländischen Südinsel.

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Pinguine1

GELBAUGENPINGUINE IN OAMARU

01. April     

Oamaru  -  Te Anau   419 Km      

Tag_2_Karte1
Moeraki_Boulders

Unsere heutige Etappe führt uns erst noch ein Stück Richtung Süden, um dann nach Westen nach Te Anau, dem Tor zu den Fjorden, zu gelangen.

Unseren ersten Fotostop machen wir bei den “Moeraki Boulders”. Das Meerwasser hat hier in Millionen von Jahren beinahe kugelrunde Felskugeln mit bis zu 2 Meter Durchmesser geformt.

MOERAKI BOULDERS

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Am Nachmittag kommen wir in Te Anau an. Hier checken wir für 2 Nächte im Motel “Village Inn Te Anau” ein.

Village Inn Te Anau     

Der Lake Te Anau zählt zu Neuseelands schönsten und auch tiefsten Seen. An dessen Ostufer liegt auch der gleichnamige Ort Te Anau. So ist dieser Ort der ideale Ausgangspunkt für Touren zum Milford Sound und zum Doubful Sound. Natürlich eignet sich das Gebiet auch hervorragend für Wanderungen oder Besichtigungsfahrten zu wunderschönen Seen oder in die benachbarten Berge. Der Ort selbst bietet neben zahlreichen Motels eigentlich nur noch einige Restaurants und Geschäfte. Schön ist allenfalls noch ein Spaziergang am Ufer des Sees entlang.

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02. April      

Te Anau  -  Milford Sound  -  Te Anau   (243 KM)     

Ein erster wirklicher Höhepunkt unserer Neuseelandrundreise steht heute auf dem Programm. Wir machen einen Tagesausflug zum Milford Sound. 

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Milford_sound-1

MILFORD SOUND

Der Milford Sound zählt zu den schönsten und berühmtesten der 15 Fjorde im Fjordland. Steile Felswände, die 1200 Meter aus dem Wasser aufragen, beeindruckende Wasserfälle, die an den Ufers des Sounds herabstürzen und nicht zuletzt die sich ständig durch die Wetterlage verändernden Farben machen den Sound zu einem besonderen Erlebnis. Im Gegensatz zu den vielen der anderen Fjorden ist der Milford Sound gut erreichbar und deshalb auch sehr stark touristisch frequentiert. Selbst bei Regen (das Wetter ändert sich hier ständig) lohnt sich eine Bootsfahrt auf dem Fjord. Dunstschleier, die sich von Zeit zu Zeit lichten und den Blick auf die herabstürzenden Wasserfälle freigeben sorgen für magischen Zauber. Als wir am Fjord ankommen scheint noch die Sonne. So buchen wir nach Ankunft im Besucherzentrum eine 2-stündige Bootsfahrt durch den naturgewaltigen Sound bis aufs offene Meer hinaus und schliesslich wieder zurück. Trotzdem es unterwegs zu regnen beginnt bereuen wir diesen Ausflug nicht - im Gegenteil: diese wunderschöne Tour wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.  

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Milford_sound_rueckfahrt

Auf unserer Rückfahrt halten wir noch an einigen landschaftlich schönen Punkten für diverse Fotostops. Anschliessend kehren wir nach Te Anau zurück, wo wir am Abend in einem italienischen Restaurant den Tag ausklingen lassen.

03. April      

Te Anau  -  Queenstown   (177 KM)          

Tag_4_Karte
Queenstown-1

Wir verlassen Te Anau und fahren Richtung Norden nach Queenstown. Diese Stadt gilt unter Kennern als Mekka des Abenteuersports in Neuseeland. Die Stadt profitiert aber auch gerade von ihrer Lage am schönen azurblauen Lake Wakatipu. Wegen der Bakanntheit als “Abenteuerspielplatz” hat die Stadt sehr viele Hotels und Motels, Bars, Restaurants und Geschäfte. Bungee Jumping ist allgegenwärtige Freizeitbeschäftigung, aber auch Whitewater Rafting, Jetboating auf dem Shotower River oder Hubschrauberrundflüge werden zahlreich angeboten.  

Queenstown

Wer lieber die entspannende Variante bevorzugt hat die Möglichkeit mit der legendären “TSS Earnslaw, dem einzigen noch erhaltenen Dampfer, eine Fahrt auf dem Lake Wakatipu zu unternehmen

Wir geniessen erst einmal bei einem Spaziergang an der gepflegten Uferpromenade das Flair diese schönen Stadt. Anschliessend fahren wir zu unserem bereits in Deutschland vorreservierten Hotel “Rydges Queenstown”. Das ist Hotel ist zentral gelegen und ideal für einen Aufenthalt während einer Rundreise. Etwas höher über der Stadt gelegen, bietet das Hotel einen schönen Blick auf die Stadt und den See.

TSS EARNSLAW

Hotel_Rydges_Queentown
Queenstown_Bobs_Peak

Von “Bob`s Peak” hat man einen grandiosen Blick auf Queenstown und den Lake Wakatipu. Innerhalb von etwa 4 Minuten kommt man von der Talstation (unmittelbar hinter der Stadt gelegen) mit der Skyline Gondola auf diesen Aussichtspunkt. Hier gibt es auch Skyline -Restaurant und ein Skyline - Cafe, von welchem man dann den Ausblick bei einer Tasse Kaffee geniessen kann. Klasse !!

The Rydges Queenstown     

04. April    

Trotz Regen lassen wir uns heute nicht davon abhalten einen Ausflug ins etwa 23 Km entfernte Goldgräberstädtchen Arrowtown zu unternehmen. Zwei Reihen von 1867 gepflanzten Plantanen und Eichen beschattern die winzigen Goldgfräberhütten entlang der malerischen “Avenue of Trees - Arrowtowns begehrtestes Fotomotiv. Die vielen Souvenirgeschäfte und nette Bars und Cafes locken täglich tausende von Touristen in diesen Ort.

Arrowtown
Arrowtown-1

05. April    

Queenstown  -  Twizel  -  Mt. Cook   (471 Km)

Tag_5_Karte
Colonial_Motel_Twizel

Von Queenstown fahren wir heute wieder Richtung Nordosten bis nach Twizel, wo wir im “Colonioal Motel” einchecken. Anschliessend begeben wir uns auf den Weg zum höchsten Berg Neuseelands ,dem Mt. Cook.

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MOUNT  COOK

Der Mount Cook ist mit 3764 Metern der höchste Berg Neuseelands und ganzjährig von einer Schnee- und Eisdecke auf dem Gipfel bedeckt. Die Maori nennen diesen Berg “Ao-raki”, was soviel wie “Wolkenaufspiesser” bedeutet. Zugang zur Hochgebirgswelt des Mount Cook National Park hat man vom Dorf Mount Cook Village. Hier findet man auch ein Hotel und ein Restaurant, von dessen Aussichtsterasse man den Blick auf den Berg geniessen kann. Wir haben grosses Glück mit dem Wetter, sodass wir freie Sicht auf die schneebedeckten Gipfel haben. 

Auf unsere Rückfahrt machen wir noch jeweils Stop an den beiden gletschergespeisten Gebirgsseen Lake Tekapo und Pukaki Lake. Die Farben des glatten Wassers mit dem Mt.Cook im Hintergrund zählen sicher zu den unvergesslichen Eindrücken einer Neuseelandreise.

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06. April    

Twizel - Haast Pass - Fox Glacier - Franz Josef  (434 Km)         

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Heute begeben wir und an die Westküste der Südinsel. Via Omarama (30 Km südlich von Twizel) geht die Fahrt über den Haast Pass (mit 563 Metern der tiefst gelegene Strassenpass der neuseeländischen Alpen) bis nach Fox Glacier inmitten der Alpen. Unterwegs halten wir an den “Thunder Creek Falls”. In Haast machen wir eine Kaffeepause und kommen schliesslich gegen 17 Uhr im Ort Franz Josef an, wo wir uns das Motel Terrace für die Übernachtung aussuchen. 

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Thunder_Creek_Falls
Unterwegs4
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Motel Terace    

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Haast_Pass-2

HAAST PASS

07. April    

Franz Josef - Fox Glacier - Greymouth  (271 Km)

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Am Morgen hatten wir eigentlich vor uns im Ort bei einem Anbieter einen Rundflug über die neuseeländischen Alpen zu buchen. Doch leider spielte das Wetter nicht mit, bei dem Regen und den tiefliegenden Wolken werden diese Flüge nicht durchgeführt. Wegen der schlechten Sicht ja auch plausibel. Also entscheiden wir uns erst einmal für einen Ausflug zum Lake Mattheson. Dieser See ist oft Postkartenmotiv oder Panoramabild für Kalender.

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Lake_Matteson-2

LAKE MATTHESON

Wegen der Spiegelung der beiden Berge Mt. Cook und Mt. Tasman im See ist dies ein ganz besonderes Fotomotiv. Ein gut ausgeschilderter Pfad führt durch die herrliche Landschaft einmal rund um den See (Dauer zu Fuss etwa 1 Stunde).

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Franz_Josef
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Fox_Glacier

Etwa 25 Km südlich von Franz Josef befindet sich der Ort Fox Glacier mit dem gleichnamigen Gletscher. Die Gletscherzunge befindet sich etwa 8 Km vom Ort. Vom Parkplatz, etwa 8 Km südöstlich des Ortes starten wir unsere halbstündige Wanderung zum Fuß des Gletschers. (Sentinal Trek) Es geht über schmale Pfade, Bäche und steinige Wege bis man schliesslich unmittelbar am Rand der Gletscherzunge ankommt. Ein Erlebnis, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.  

FOX GLACIER UND FRANZ JOSEF

Da das Wetter auch am Nachmittag noch keine Rundflüge zulässt, beschliessen wir unsere Fahrt Richtung Norden fortzusetzen.

Auf dem Weg nach Greymouth machen wir Halt in Shantytown. Die zu einem modernen Freilichtmuseum umgestaltete Goldgräberstadt bieten nicht nur Goldwaschen und eine Dampfeisenbahn, sondern auch über 30 Gebäude mit Hunderten von Handels- und Gebrauchsgegenständen aus der Zeit des Goldrausches in den 1860ern.

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Shantytown-1

Shantytown   

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Gegen 18 Uhr kommen wir dann in Greymouth an. Hier suchen wir uns das “Scenicland Motel” für die kommenden Übernachtung aus.

Scenicland Motel, Greymouth   

08. April    

Greymouth - Motueka   (367 Km)   

Tag_9_Karte

Nach den Frühstück fahren wir nach Punakaiki, wo eine besondere Sehenswürdigkeit auf Neuseelands Südinsel auf uns wartet. Die “Pancake Rocks” sind verwitterte Kalksteinfelsen, die aussehen wie zu Türmen aufgestapelte Pfannkuchen. Verantwortlich hierfür sind chemische Prozesse, bei denen durch den Druck von übereinander gelagerten Sedimenten abwechselnd weichere und festere Zwischenschichten entstehen. Zudem kann man die ganze Kraft des Wassers bestaunen, wenn durch die entstandenen “Blowholes” das Wasser nach oben schiesst. Bei Flut wird das Wasser durch diese Löcher nach oben gedrückt und schiesst dann in Fontänen daraus in die Luft. Wir haben Glück, weil gerade Flut ist und können so das grandiose Schauspiel beobachten.

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Pancake Rocks      

Via Murchinson fahren wir weiter bis nach Mutueka, dem Tor zum Abel Tasman National Park. Hier checken wir ein in der “Nautilus Lodge”, und begeben uns dann nach Marahau am Südeingang zum Abel Tasman National Park. Leider haben wir für diesen schönen Park nur diesen halben Tag Zeit. Mein Tipp: 1-2 Tage Zeit nehmen um diesen Park zu erkunden ! 

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Der Abel Tasman National Park bietet für den Naturliebhaber so ziemlich alles. Traumhafte Sandbuchten mit türkisfarbenem Wasser, umgeben von Wäldern und Buschland, eine vielfältige Flora und Fauna sowie viele Wanderwege sind charakteristisch für diese Naturlandschaft. Die wichtigsten Ausgangspunkte für Touren in den Park sind Mutueka, Kaiteriteri und Marahau im Süden sowie Golden Bay im Norden.

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ABEL TASMAN NATIONAL PARK

09. April     

Motueka  -  Nelson  -  Picton   (172 Km)  

Tag_10_Karte
Nelson

Nach dem Frühstück fahren wir erst einmal bis Nelson, wo wir stoppen und uns dieses schöne Örtchen anschauen. Die geschäftige Stadt Nelson dient als Ausgangspunkt für den Besuch mehrerer National Parks sowie der Golden Bay. Neben langen Sandstränden bietet die Stadt selbst eine schöne Uferpromenade mit Geschäften, Cafes und Restaurants.

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Havelock-2

Auf der etwa 35 Km langen Strasse von Nelson nach Havelock hat man traumhafte Ausblicke auf den “Pelorus Sound” und dann später während der Fahrt nach Picton auf den Marlborough Sound.

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Picton
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PICTON

Am Mittag kommen wir in Picton an, wo wir uns nach eine Hotelsuche schliesslich für das “Ferrylink Motel” entscheiden

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Picton-4

Von Picton verkehren die Fähren zwischen der Süd- und der Nordinsel. In der Hauptsaison sollte man die Fähre, vor allem wenn man mit dem Mietwagen übersetzen will, schon vor Abreise aus Deutschland reservieren.

Mit etwa 4500 Einwohnern ist Picton eine überschaubare Stadt, ist schön gelegen und dient hauptsächlich als Ausgangspunkt für die Weiterreise zur Nordinsel oder als Ankunftsort von eben dieser.

FerryLink Motel, Picton    

Nach einem Spaziergang besichtigen wir die “Edwin Fox”. Das neben dem Fährterminal liegende alte, als Museum umfunktionierte Schiff, ist das einzige Überbleibsel der Flotte, die einst Einwanderer nach Neuseeland brachte. Neben dem Schiffsrumpf selbst kann man eine interessante Ausstellung besichtigen, die sich mit der damaligen Geschichte befasst.

Edwin_Fox

10. April      

Picton - Fährüberfahrt - Wellington - Wanganui  (199 Km)  

Tag_11_Karte
Faehre_Interislander

Gleich nach dem Frühstück begeben wir uns zum Fährterminal in Picton. Hier checken wir auf unserer gebuchten Fähre “Interislander” ein und starten dann um 10 Uhr unsere etwa 3 1/4 -stündige Fährfahrt von der Süd - zur Nordinsel Neuseelands. Die 35 Km breite “Cook Strait” trennt beide Inseln. Die Fährfahrt an sich ist schon ein ganz besonderes Erlebnis. Vergleichbar vielleicht mit einer Fahrt durch die norwegischen Fjorde.

In der Hauptsaison ist es sicherer die Fähre schon vor Abflug in Deutschland zu buchen!

Faehrueberfahrt-1
Faehrueberfahrt
Blick_auf_Wellington
Riverview_Motel

Nach unserer Ankunft in Neuseelands Hauptstadt Wellington fahren wir gleich weiter Richtung Norden bis nach Wanganui. Hier entscheiden wir uns für das Riverview Motel als Übernachtungsstätte. Am Ufer des Whanganui Rivers liegend ist Wanganui eine der ältesten Stadt Neuseelands. In der jüngsten Vergangenheit wurden viele Häuserfassaden neu renoviert, das Stadtbild wurde verjüngt und die vielen bunten Blumenbeete machen den Aufenthalt in dieser Stadt angenehm. Während eines Stadtbummels geniessen wir das Flair dieses Ortes. 

RIVERVIEW MOTEL, WANGANUI

Herr der Ringe  - Drehorte auf der Nordinsel  

Herr_der_Ringe_Mittlere_Webansicht

Hobbingen wurde bei Matamata gedreht

Der Schicksalsberg ist zum Teil der Mount Ruapehu

Isengard ist zum Teil Harcourt Park

Helms Klamm ist der Steinbruch Dry Creek Quarry bei Wellington

Bruchtal ist teilweise der Kaitoke Regional Park

Das Auenland ist die Schlucht Otaki Gorge

 

Nordinsel_Karte

NORDINSEL,  NEUSEELAND

11. April       

Wanganui  -  Taupo  (280 Km)          

Karte_Tag13

Heute geht unsere Fahrt weiter entlang glasklarer Seen und vorbei an der Bergkette noch aktiver schneebedeckter Vulkane des “Tongarino National Parks”.

Für Wanderer gibt es hier auch gut erschlossenen Wanderrouten , wie z.B. den Tongarino Crossing oder den Tongarino Nothern Circuit. Die größere Aufmerksamkeit haben aber die 3 großen Vulkanberge “Ruapehu” ( 2797 Meter), “Tongarino” (1968 Meter) und der “Ngauruhoe” (2287 Meter). Der noch aktive “Ruapehu” brach letztmalig 1995 und dann nochmal 1996 aus. Eine ca. 12 km hohe Aschewolke beendete damals abrupt die Skisaison. Die Fahrt durch den National Park gehört sicher zu den landschaftlich schönsten Routen auf der Nordinsel. 

Tongarino_NP
Tongarino_NP-1

TONGARINO  NATIONAL PARK

Lake_taupo

Unser Tagesziel ist Taupo am Nordostufer des gleichnamigen Sees. Der See ist das größte Binnengewässer Neuseelands. Beliebt ist der See ganz besondern bei den Neuseeländern selbst, die hier oft ihre Ferien verbringen. Weil der See zu den ergiebigsten Forellenfanggründen der Welt gilt, ist Angeln und Fischen besonders beliebt. In Taupo übernachten wir im “Mountain View Motel”. 

Am Nachmittag wandern wir zu den “Huka Falls”. Hier zwängt sich der Waikato River in einen engen Trichter, um sich dann über eine 10 Meter hohe Kante in einen wilden Strudel mit rund 400 Tonne Wasser pro Sekunde zu ergiessen.

LAKE TAUPO

Anschliessend steht noch ein Besuch bei den “Craters of the Moon” auf unserem Programm. Dieses Thermalgebiet mit Geysiren und besonders farbenprächtigen Seen und Schlammlöchern entstand in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts durch den Bau eines geothermischen Kraftwerks. Die dadurch entstandene Veränderung der unterirdischen Hydrodynamik lies diese Landschaft entstehen. (Eintritt frei).

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Huka_Falls
Huka_Falls-1

HUKA  FALLS

CRATERS OF THE MOON

12. April      

Taupo  -  Rotorua  (159 Km)               

Karte_Tag14

Nach relativ kurzer Fahrt kommen wir ca. 11 Uhr in Rotorua an. Nach dem Check In im Motel “Four Canoes” begeben wir uns zum Whakarewarewa Therman Village. Ein Maori Dorf inmitten wabernder Schlammtümpel und schwefelhaltigen Quellen. Wegen der Gerüche nichts für empfindliche Nasen. Touristenmagnet sind aber auch die beiden Geysire “Prince of Wales`s Feathers” (10 Meter hohe Fontänen) und der “Pohutu” (bis 20 Meter hohe Fontänen). Zu besichtigen ist auch ein nachgestelltes Maori-Dorf. Hier finden auch kulturelle Aufführungen der Maori statt (1x Vormittag und 1x Nachmittag). 

Whakarewarewa_Village
Whakarewarewa_Village-1

Whakarewarewa Thermal Villlge   

maori

Die kleine überschaubare Stadt Rotorua liegt am Südufer des fast kreisrunden gleichnamigen Sees “Lake Rotorua”. Überall in der Stadt steigt Schwefelwasserstoff aus der Erde und es riecht entsprechend. Ehemals als Kurort gedacht sind es heute die vielen Touristen, die das Bild der Stadt prägen. Nach einem kleinen Stadtbummel fahren wir zum “Wai-O-Tapu” ,dem Wonderland der heissen Quellen.

Versammlungshaus
Rotorua-1
Rotorua-2

ROTUROA

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Wai_O_Tapu-2
Wai_O_Tapu
Wai_O_Tapu-1
Wai_O_Tapu-4

Wai -O- Tapu Wonderland    

Wai-O-Tapu Wonderland  

Das Wai-O-Tapu-Thermalgebiet erstreckt sich über eine Fläche von 19 Km² und ist übersät mit kollabierten Kratern, heissen quellen und kalten Seen. Es gibt ausgeschilderte Wege, die durch das unter Naturschutz stehende Gelände führen.

Motel_Four_Canoes
Rotorua_Skyline

Eine Seilbahn bringt uns dann noch auf eine 200 Meter hoch gelegene Station. Von hier oben hat man eine grandiose Aussicht auf die Stadt und den See. Wir geniessen die Aussicht bei einer Tasse Kaffee im Restaurant auf dem Berg.

MOTEL FOUR CANOES

SKYRIDE,  ROTUROA

13. April       

Rotorua  -  Pahia (Bay of Islands)   616 Km          

Karte_Tag15
Kauri_Wald

Die längste unserer Etappen führt uns heute vorbei an Auckland erst einmal bis zum “Waipoua Forest Visitor Center”. Vom Parkplatz aus unternehmen wir eine etwa 1/2-stündige Wanderung zu den Kauri Bäumen. Diese Bäume sind nach den Sequoias in den USA die zweitgrössten unserer Erde.

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Nachdem wir uns die riesigen Bäume angesehen haben, fahren wir weiter Richtung Norden nach Pahia bei den “Bay of Islands” Es ist schon relativ spät als wir uns das Motel Edelweiss für die Übernachtung aussuchen.

Edelweiss Motel     

14. April     

Pahia und Umgebung   (36 Km)    

Russel-1
Russel-2
Russel-3

Am Vormittag setzten wir mit der Autofähre über nach Russel - einem hübschen Touristenstädtchen mit restaurierten Gebäuden, netten Läden und einigen Restaurants. In den Sommermonaten schlendern hier tausende Ausflügler entlang der mit Pohutukawa-Bäumen gesäumten Uferpromenade.

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Treaty_House-3

Nachdem wir mit der Fähre wieder nach Pahia zurückgekehrt sind, machen wir uns auf den Weg nach Waitangi. Im hiesigen “Treaty House” (heute ein Museum) unterzeichneten im Jahr 1840 Queen Victorias Vertreter William Hobson sowie 42 Maori- Häuptlinge den Vertrag von Waitangi. Dieser gilt heute auch als Gründungsdokument des modernen Neuseeland. 

Treaty_house
Treaty_House-1

Das 35 m lange Kriegskanu im Waka House braucht eine Mannschaft von 76 Ruderern und wurde 1940 vom Stapel gelassen, um an der 100-Jahr-Feier der Unterzeichnung des Vertrages teilzunehmen.

Waitangi Homepage  

Am Nachmittag entscheiden wir uns für ein Abenteuer - eine Fahrt mit den Jetboot “Excitor” zum “Hole in the Rock`”. Das ist ein natürlicher Tunnel, der durch “Piercy Island “ führt und besonders bei Dünung wegen des Wellengangs besondere Spannung verspricht. Nicht ganz billig (68 NSD), aber Adrenalin pur !

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Excitor-3
Excitor

EXCITOR Website  

15. April    

Pahia - Auckland  (249 Km)     

Karte_Tag16

Von den Bay of Islands geht es nun wieder zurück Richtung Süden bis nach Auckland, Neuseelands größter Stadt. Schon vor unserer Abreise hatten wir hier das Hotel “Sheraton & Towers “ gebucht. Nach dem Check- Inn machen wir uns auf diese schöne Stadt zu erkunden.

Hundertwasser

Unterwegs machen wir noch kurz in Kawakawa Halt - ein ganz normales Örtchen, welches durch seine vom Künstler Friedensreich Hundertwasser kreierten Toiletten Bekanntheit erlangte.

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Auckland ist mit Abstand die größte Stadt Neuseelands. Mit über 1,2 Mio Einwohnern lebt somit fast jeder dritte in dieser Metropole. Wir sehen uns erst einmal an der Waterfront um, einem Teil der Stadt, welcher sich in den letzten Jahren zu einer der angesagtesten Adressen entwickelt hat. Überall sieht man hier grosse Segelyacheten und im Jahr 2000 war dies die Kulisse für die Austragung des America`s Cup. 

Auckland-4
Auckland-2
Auckland-1

Am Abend besuchen wir den Sky- Tower, Wahrzeichen der Stadt. Mit 328 Meter ist er das höchste Gebäude Neuseelands. Wir fahren bis auf die beiden Aussichtsplattformen , eine auf 192 Meter und die andere auf 220 Meter. Vor hier oben hat man eine fantastische Aussicht auf die gesamte Stadt - ein sehr schöner Abschluss unserer Rundreise durch Neuseeland.

16. bis 19. April    

Flug_nach_Sydney
Sydney-1
Sydney_Hotel

Nach dem Frühstück bleibt noch Zeit für ein paar Andenkenkäufe. Anschliessend fahren wir zum Flughafen, wo wir beim Mietwagenanbieter Maui unser Fahrzeug abgeben. Um 13:30 Uhr geht schliesslich unser Weiterflug in die australische Metropole Sydney , wo wir noch einen 3- tägigen Stop haben werden.

The Menzies, Sydney 

Für die nächsten 3 tage haben wir uns das Hotel “The Menzies” in Sydney gebucht. Ein sehr schönes und vor allem zentral gelegenes Hotel.

Sydney_Aussicht
Sydney_Oper

Das vom dänischen Architekten Jorn Utzon 1973 fertiggestellte Sydney Opera House ist heute eines der Wahrzeichen dieser Stadt. Die verschachtelt geschwungenen Dächer des aufsehenereregenden Baus sehen aus wie aufgeblähte Segel.  

In den beiden folgenden Tagen erkunden wir Australiens wohl schönste Stadt vom Wasser aus bei einer Hafenrundfahrt sowie während einer ausgiebigen Stadtrundfahrt. Es ist mein zweiter Aufenthalt in dieser Stadt und ich bin wieder mächtig beeindruckt.

Es gibt einige dieser wunderschönen Aussichtspunkte, von denen man den Blick auf Sydney und die Hafenbucht geniessen kann.

Sydney_Stadtrundfahrt
Sydney_Bondy_Beach
Sydney_parks

Sydney hat auch mehrere schöne Strände, von denen der im Süden zwischen 2 Landspitzen gelegene “Bondi Beach” weltbekannt sein dürfte.

In Sydney gibt es viel “Grün”. Einige Beispiele hierfür sind der “Hyde Park”, “The Domain” und der “Royal Botanic Garden”

Sydney-2
Sydney_Bridge

Die 1932 eröffnete Harbour Bridge ist noch eines der Wahrzeichen Sydney`s. Die Brücke überspannt die Hafenenge zwischen Dawes Point und Milsons Point im Norden. Es gibt auch geführte Touren, auf denen man von “oben” einzigartige Ausblicke geniessen kann.

Vom Hafenviertel Circular Quay kann man zu einer Hafenrundfahrt starten oder man geniesst einfach das Flair dieser schönen Stadt.

Hafenrundfaherten Sydney  

19. April    

Rueckflug1

Unsere Reise endet mit dem Rückflug von Sydney via Singapore und Frankfurt nach Leipzig, wo wir dann am 20. April ankommen.

Reiseinformationen Neuseeland    

weitere Infos zu Auckland: 

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