k-Schloss Schönbrunn - Wien Tag 2 weitere (17)
k-Stadtrundfahrt Bratislava - Blich auf die Donau und die Burg
k-Donau- Bootsfahrt Budapest (5)

Wien,  Bratislava  &  Budapest   2025

Nach meinem letzten Besuch in Wien beschloss ich diese schöne Stadt noch einmal zu besuchen - zudem beim letzten Mal doch noch einige Dinge zu kurz gekommen waren. Diesmal ging es dann im Anschluß noch für ein paar Tage in die slowakische Hauptstadt Bratislava und anschließend mit dem Zug weiter in die ungarische Hauptstadt Budapest. Insgesamt also eine ungewöhnliche, aber interessante Städtekombination ! Hier mal ein paar Eindrücke und Informationen zu dieser schönen Städtereise im Juni 2025.

In Wien haben wir uns für die ersten 3 Nächte das “Graben Hotel” gebucht. Dieses Hotel liegt sehr zentral in direkter Nähe zum Stephansdom und zu vielen anderen Sehenswürdigkeiten Wiens. Es ist sehr gemütlich eingerichtet und aus diesen Gründen eine Empfehlung für einen Aufenthalt in Wien. Wir haben uns jedenfalls sehr wohl gefühlt in dieser Unterkunft.

k-Hop on Hop off Bus Wien

Wir haben in Wien 3 Tage Zeit, um uns einige Sehenswürdigkeiten noch einmal oder neu anzusehen. Für 2 Tage haben wir uns hierfür wiedermal eine Hop on Hop-off- Stadtrundfahrt gebucht.

k-Hop on Hop off Stadtrundfahret Wien - Tag 2 (1)
k-Peterskirche Wien (1)
k-Peterskirche Wien (2)
k-Am Stephansdom Wien

In der näheren Umgebung unseres Hotels befindet sich die Peterskirche. Die “erste” Peterskirche entstand in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhundert, an der Stelle des jetzigen Baus, als Umbau eines Kasernengebäudes des römischen Lagers Vindobona. Sie war eine einschiffige Saalkirche basilikaler Art, die älteste Kirche Wiens und die erste Pfarre der Stadt. Die mittelalterliche Peterskirche ging aus einem romanischen Umbau dieser Kirche hervor, der später gotisiert wurde. Durch die Initiative von Kaiser Leopold I. und mithilfe der Dreifaltigkeitsbruderschaft kam es zum Neubau. Die schon ziemlich verfallene Kirche wurde samt umliegendem Friedhof 1701 abgerissen und nach der Fertigstellung 1733 dem hl. Petrus geweiht. Heute ist sie eine der schönsten Barockkirchen Wiens..

Der Stephansdom am Wiener Stephansplatz ist seit 1365 Domkirche und Sitz einer Priestergemeinschaft, seit 1469/1479 Kathedrale und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien. Er ist auch die Pfarrkirche der Dompfarre St. Stephan in der Wiener Innenstadt.        Wir hatten den Dom während unserer letzten Reise schon besichtigt und verzichten diesmal auf eine erneute Innenbesichtigung.

Die im Jahr 1275 errichtete Hofburg in Wien war Jahrhunderte lang, bis zum Ende der Monarchie im Jahr 1918, Zentrum der Habsburger-Monarchie. In diesem langen Zeitraum wurde die Hofburg stetig erweitert, umgebaut und für die jeweiligen Zwecke adaptiert. Die einzelnen Trakte, Stiegen und Bauteile wurden daher in - zu damaligen Zeiten modernen Baustilen und Bautechniken - errichtet. Die Wiener Hofburg weist ein glanzvolles Ensemble nahezu aller architektonischer Stilrichtungen und Epochen auf. Heute wird die Hofburg insbesondere für staatspolitische (u.a. als Sitz des Herrn Bundespräsidenten) und für museale Zwecke (u.a. Albertina, Kaiserappartements und Silberkammer, Weltmuseum Wien) verwendet. Auf Grund der Einzigartigkeit der Architektur, der traditionsreichen Einrichtungen (u.a. Spanische Hofreitschule) und den zahlreichen interessanten Museen ist die Wiener Hofburg der touristische Besuchermagnet Wiens.

k-Hofburg Wien Tag 2-2
k-Hofburg Wien Tag 2 (1)
k-Hofburg Wien Tag 2 (3)
k-Hofburg Wien Tag 2 (2)

Die Schatzkammer in der Wiener Hofburg bietet ein einzigartiges Panorama über mehr als tausend Jahre europäischer Geschichte. Hier befindet sich der wichtigste Kronschatz aus dem Mittelalter: die Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reichs mit der Reichskrone und der Heiligen Lanze. Zu den weiteren Höhepunkten zählen die Krone Kaiser Rudolfs II. (die spätere österreichische Kaiserkrone) sowie der Messornat und andere Kostbarkeiten des Ordens vom Goldenen Vlies. Wertvollste Juwelen, darunter einer der größten Smaragde der Welt, bezeugen die ehemalige Macht der Habsburger. Zwei Objekte galten in früheren Jahrhunderten als so einzigartig, dass man sie zu “€žunveräußerlichen Erbstücken des Hauses Österreich” erklärte: ein riesiger Narwalzahn, den man für ein Einhorn hielt, und eine spätantike Achatschale, die als der sagenumwobene Heilige Gral galt.

k-Hofburg Wien - Schatzkammer (5)
k-Hofburg Wien - Schatzkammer (12)
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k-Hofburg Wien - Schatzkammer (10)
k-Burggarten Wien (1)

Napoleon muss eine Schwäche für Gärten gehabt haben. Bei seinem Angriff auf Wien schaffte er nicht nur Platz für den Volksgarten, sondern half auch mit seinen Kanonen, jenen Teil der Stadt zu räumen, aus dem einmal der Burggarten werden sollte. Der Garten wurde für den Kaiser und seine Familie angelegt, ist jedoch heute für die Allgemeinheit geöffnet, die nach Belieben darin spazieren gehen und seine Pracht genießen kann. Kaiser Franz hatte einen grünen Daumen und füllte seinen Garten mit vielen neuen Pflanzen. Im Laufe der Zeit wurde der Burggarten im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet.

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Das Burgtheater ist die wichtigste Schauspielbühne Österreichs und das größte Sprechtheater Europas. Es verbindet Tradition, Vielfalt und Innovation.  Eine Institution von Rang, lange bevor es das repräsentative Gebäude am Ring bezog. Vor rund 250 Jahren hatte man einen an die Hofburg angrenzenden Ballsall als Theater umfunktioniert. Daraus entwickelte sich bald eine der ersten Adressen für deutschsprachige Schauspielkunst. Und die ist das Burgtheater bis heute geblieben.

Das Haus am Ring wurde 1874 bis 1888 nach den Plänen von Gottfried Semper und Karl von Hasenauer erbaut und 1948 bis 1955 nach schweren Kriegszerstörungen wiederhergestellt.

Das Parlamentsgebäude an der Wiener Ringstraße ist der Ort der Bundesgesetzgebung und das Herz der Demokratie. Als historisches Bauwerk ist es auch erfüllt von Geschichte und Geschichten, von Kunst und anspruchsvoller Architektur.

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k-Parlamentsbesichtigung Wien (4)

Der Wiener Prater ist ein Ereignis, das kein Freizeitpark-Fan verpassen darf! Schon seit über 250 Jahren gibt es den Freizeitpark in Wien - damit ist der sogenannte “Wurstelprater” der älteste Vergnügungspark der Welt. Er steckt voller Geschichte, Kunst, architektonischen Meisterwerken und natürlich unermesslichem Fahrspaß!

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k-Prater Wien (1)
k-Parlamentsbesichtigung Wien (3)

Der dänische Architekt Theophil Hansen betrachtete das Parlamentsgebäude als sein Lebenswerk. In seiner Stein gewordenen Vision baute er zahlreiche Anspielungen und Verweise auf die gelebte Demokratie ein.

k-Prater Wien -weitere (3)

Das Belvedere ist nicht nur ein prachtvolles Barockschloss, sondern beherbergt als Museum auch eine der wertvollsten Kunstsammlungen Österreichs - mit Hauptwerken von Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736), erfolgreicher Feldherr und Kunstliebhaber, ließ sich das Gartenpalais Belvedere von Johann Lukas von Hildebrandt als Sommersitz - damals vor den Toren der Stadt - erbauen. Das barocke Gesamtkunstwerk besteht aus zwei Schlössern (Oberes und Unteres Belvedere) und beherbergt heute österreichische Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Gartenanlage des Belvedere ist ein Höhepunkt barocker Landschaftsarchitektur. Vor dem Schloss wurde ein so genannter Spiegelungsteich angelegt, in dem sich die Fassade des Schlosses spiegelt. Drei große Terrassen mit Wasserbassins verbinden das Obere mit dem Unteren Belvedere. Der Kammergarten war ursprünglich nur für den Hausherrn und seine engsten Begleiter reserviert. Der Alpengarten im Schlosspark ist der älteste Europas.

k-Schloss Belvedere Wien (1)
k-Schloss Belvedere Wien (8)
k-Schloss Belvedere Wien (3)

Das untrennbar mit Wiens Vergangenheit als Kaiserstadt verbundene Schloß Schönbrunn ist eines der schönsten Beispiele für barocke Architektur in Wien. Unter Kaiserin Maria Theresia wurde Schloß Schönbrunn im Laufe des 18. Jahrhunderts als imperiale Sommerresidenz zum glanzvollen Mittelpunkt höfischen Lebens. 1996 wurden das Schloß Schönbrunn und der Schlosspark UNESCO Weltkulturerbe. Das malerische Schloß Schönbrunn mit seiner Fülle an kulturellen Highlights ist eine der beliebtesten historischen Sehenswürdigkeiten Wiens. Vieles gibt es im Schönbrunner Schlosspark zu entdecken. Im Gegensatz zu unserem letzten Besuch Anfang Mai 2023 blühen jetzt Mitte Juni alle Pflanzen in voller Pracht. Das wertet den Besuch diesmal nochmal besonders auf.

k-Schloss Schönbrunn - Wien Tag 2 weitere (14)
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Die Kaiserliche Wagenburg Wien auf dem Gelände des Schloß Schönbrunn ist ein spannendes Museum, in dem Glanzstücke aus dem Fuhrpark des österreichischen Kaiserhauses sowie bekannter Adelshäuser, insbesondere von Thurn und Taxis, zu finden sind. Glanzstück ist der goldene Krönungswagen (€žImperialwagen), der von exquisiten Prunkwägen, komfortablen Reisefahrzeugen und verspielten Kinderkutschen der Habsburger umgeben ist. Sissi-Fans können sich über echte Kultobjekte aus dem Besitz von Kaiserin Elisabeth, wie ihre “Reitkapelle” , ihren persönlichen Sattel und ihre prachtvollen Originalkleider freuen. Highlights für Autoenthusiasten sind das einzig erhaltene Hof-Automobil (Gräf & Stift 1914) und das 2014 gebaute ARTcar, das künstlerisch gestaltete Rennauto von Kaiser-Urenkel Ferdinand Habsburg.

k-Schloss Schönbrunn - Kutschenmuseum (1)
k-Schloss Schönbrunn - Kutschenmuseum (6)
k-Schloss Schönbrunn - Kutschenmuseum (8)

Natürlich gehört auch ein Besuch eines  traditionellen Wiener Kaffee-Hauses zum Pflichtprogramm einer Wien - Reise. Unter anderem gönnen wir uns einen Apfelstrudel und einen “Verlängerten” im Kaffeehaus “Museum” . Das ”Cafe Museum” war früher Künstlertreffpunkt von Malern wie Klimt und Schiele, mit Kopien des Originaldekors von Adolf Loos.

k-Wien - Abendessen im Beisl
k-Kaffeepause im Cafe Museum Wien

Zu Abend essen wir hier in Wien meist in einem traditionellen “Beisl”. Der Begriff  “Beisl” stammt wahrscheinlich aus dem Jiddischen - und zwar von “€žbajiss” (Haus). Das klassische Wiener Beisl hat eine geräumige Schank, wo Wein gekühlt und Bier gezapft wird, eine dunkel gestrichene Holzvertäfelung, einfache Tische und Sessel und ein gemischtes Publikum. Das Essen ist traditionelle Küche (Wiener Schnitzel u.ä.) und schmeckt lecker. Auch die Preise sind angemessen.

k-Pestsäule Am Graben Wien (2)

Letzte Andenken und ein leckeres Eis gibt es zum Abschied  dann noch auf der Prachtstraße “Graben” ganz in der Nähe unseres Hotels. Hier befindet sich auch die Wiener “Pestsäule”. Die Wiener Pestsäule ist eine Dreifaltigkeitssäule. Sie wurde nach der Pestepidemie von 1679 errichtet und am 29. Oktober 1693 geweiht. Die 21 Meter hohe barocke Säule ist eines der bekanntesten und markantesten plastischen Kunstwerke im Stadtgebiet.

k-Pestsäule Am Graben Wien (1)

Nach 4 Tagen setzen wir unsere Städtetour fort und fahren ab “Schwedenkai” Wien mit dem Boot auf der Donau mit dem “Twin Cityliner” nach Bratislava. Die Tickets hierfür habe ich im Voraus online besorgt. (inklusive Platzreservierung p.P. 47 Euro). Die Fahrt dauert 1 1/2 Stunden - man kann die vorbeiziehende Landschaft genießen und die Atmosphäre an Bord des Bootes ist sehr angenehm. Gegen 13:30 Uhr kommen wir schließlich in der slowakischen Hauptstadt Bratislava an.

k-Bootsfahrt von Wien nach Bratislava (1)
k-Bootsfahrt von Wien nach Bratislava City Liner (4)
k-Boutique Hotel Arcadia Bratislava 2 (2)

Vom Hafen aus ist es nur ein kurzer Spaziergang zu unserem Hotel “Arcadia Boutique Hotel” .Das romantische und stilvolle Boutique -Hotel befindet sich im Herzen der historischen Altstadt von Bratislava. Seine Mauern haben Ereignisse aus acht Jahrhunderten miterlebt.  Das Hotel bietet 34 geräumige Zimmer, die mit erlesenem Geschmack und Liebe zum Detail eingerichtet sind. Wir sind überrascht von der Größe unseres Zimmers und fühlen uns gleich wohl hier.

Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei. Die Stadt liegt an der Donau und grenzt an Österreich und Ungarn. Bratislava ist von Weingütern sowie den Kleinen Karpaten umgeben, in denen zahlreiche Wander- und Fahrradwege die Wälder durchziehen. Die aus dem 18. Jahrhundert stammende Altstadt ist nur für Fußgänger zugänglich und für ihre belebten Bars und Cafes bekannt. Die wiederaufgebaute Burg Bratislava steht auf einem Hügel. Von hier aus hat man einen Blick auf die Altstadt und die Donau. Auf einem ersten Stadtspaziergang am Nachmittag lernen wir die Altstadt schon ein wenig kennen und genießen hier auch unser erstes leckers Bierchen.

k-Bratislava - unterwegs ein Bierchen (2)
k-Tagesabschluss Bratislava - Abendessen (1)
k-Bratislava Spazierg.ang in die Altstadt (6)
k-Tagesausklang Tag 1 Bratislava (1)

Auf einer Panorama-Tour (Audio-Kommentare auf deutsch, p.P. 24 Euro) lernen wir die slowakische Hauptstadt ausgiebig kennen. Danach schlendern wir noch weiter durch die Gassen und Plätze der Altstadt.

k-Stadtrundfahrt Bratislava (10)
Stadtrundfahrt Bratislava - Blich auf die Donau und die Burg (1)
k-UFO Bratislava 2

Der “SLAVIN” ist die größte Weltkriegsgedenkstätte Mitteleuropas und wurde 1957-60 erbaut. Sie befindet sich auf einem Stadthügel inmitten des teuersten Villenviertels von Bratislava. Das 52 Meter hohe Denkmal ist der zentrale Punkte der Gedenkstätte und von hier oben aus bietet sich ein einzigartiger Panoranablick auf die Stadt.

Der UFO- Aussichtsturm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Bratislavas. Es handelt sich um ein einzigartiges Gebäude, das zum slowakischen Gebäude des Jahrhunderts ernannt wurde. Unter der Brücke kann man in den Aufzug steigen, der  zur Aussichtsplattform in 95 m Höhe führt. Unter der Aussichtsplattform befindet sich ein Restaurant, das originelle kulinarische Spezialitäten anbietet.

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Die imposante Burg von Bratislava zu besuchen ist ein Muss für jeden Besucher der Stadt. Sie befindet sich auf einem Felsen 85 Meter über dem linken Ufer der Donau und ist seit Jahrzehnten eine Dominante dieser Stadt. Der Burgberg ist wegen seiner strategischen Lage seit der Steinzeit besiedelt worden. Die ersten bekannten Siedler waren die Kelten, später die Germanen und Römer, Slawen und Magyaren. Im 13. Jahrhundert wurde hier eine romanische arpadische Burg errichtet. Aus dieser Zeit stammt auch die Dominante dieser Befestigungsanlage: ein romanischer Wohnturm der sogenannte Kronturm. Im 15 .Jh.  musste jedoch die kleinere Burg einer neuen Anlage weichen, die bis auf kleine Veränderungen bis heute erhalten blieb. Zu den zahlreichen Umbauarbeiten und Umgestaltungen zählt beispielsweise die Errichtung einer neuen Befestigung, die aus der Burg eine Festung machte. Der letzte große Umbau der Burg war im 18. Jahrhundert, als hier eine prachtvolle herrschaftliche Barockresidenz mit geschmacksvollen französischen Gärten errichtet wurde. Im Jahr 1811 fiel das ganze Burgareal einem großen Brand zu Opfer und wurde seinem Schicksal überlassen. Die Generalsanierung wurde dann erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veranlasst. Die Burg war Sitz ungarischer Könige, deren Kronjuwelen hier aufbewahrt wurden. Diese Zeiten werden dem Besucher im historischen Museum vermittelt, wo sich auch die Schatzkammer befindet ,welche täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist.

Stadtrundfahrt Bratislava (15)
k-Burg Bratislava (3)

Die dreischiffige gotische Kathedrale Bratislavas wurde an der Stelle einer früheren Romanischen Kirche aus dem Jahr 1221 errichtet, die dem Heiligen Eröser gewidmet war.

k-Plätze und Kirchen Bratislava (2)

Von den urspünglich vier Eingangstoren der Stadtbefestigung ist nur das nördliche Michaelertor erhalten. Es wurde im 14. Jahrhundert fertiggestellt. Sie wurde nach der gotischen Kirche   St. Michael benannt.  Seit seiner Entstehung wurde es mehrmals erweitert, bis es im 18. Jahrhundert, kurz bevor fast die gesamte Stadtbefestigung abgerissen wurde, sein endgültiges Aussehen erhielt.

k-Bratislava - Kirchen und Märkte (1)
k-Plätze und Kirchen Bratislava (7)

Es gibt auf der Stadtbesichtigung noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken: u.a. der Martinsdom, das Primatialpalais, das alte Rathaus, den Maximiliansbrunnen, und viele der Kirchen und Synagogen. Nach meiner Einschätzung sollte man hier 2-3 Tage einplanen.

k-Bratislava Märkte und Gärten (7)
k-Bratislava - Stadtbummel am Nachmittag (9)
k-Bratislava Stadtbummel am Vormittag (18)
k-Bratislava - Stadtbummel am Nachmittag (8)

In einer der hiesigen Kirchen besuchen wir an einem Abend , mehr zufällig als geplant, ein Kirchen-Konzert. Das “The Ladies Ensemble” spielt neben klassischer Musik heute Abend auch bekannte Rocksongs von Metallica, Queen, Enrico Morricone und Nirwana. Ein unerwartet schönes Erlebnis während unserer Reise und unserem Aufenthalt hier in Bratislava.

k-zum Schluss - Kirchenkonzert am Abend (3)
k-zum Schluss - Kirchenkonzert am Abend (4)

THE LADIES ENSEMBLE

k-Tagesabschluss Bratislava - Abendessen (2)

Nicht zu vergessen ist auch die leckere slowakische Küche und das über die Landesgrenzen hinaus bekannte gut schmeckende Bier ! An unseren Abenden hier genießen wir u.a. mal wieder das traditionelle Gericht “Gulasch mit Knedel”.

k-Tagesabschluss Bratislava - Abendessen (3)
k-Abfahrt nach Budapest

Tag 6 unserer Städtereise: mit dem Taxi fahren wir zum Hauptbahnhof von Bratislava. Von hier aus geht unser Zug um 10 Uhr  weiter in die Hauptstadt von Ungarn: Budapest. Hier kommen wir nach einer 3 -stündigen Zugfahrt etwa 13 Uhr an und nehmen uns ein Taxi, welches uns dann zu unserem gebuchten  “Alta Moda Fashion Hotel” bringt.

k-Bahnfahrt nach Budapest
k-Budapest - Alta Moda Fashion Hotel

Das “Alta Moda Fashion Hotel”,  welches wir uns für die kommenden 3 Übernachtungen ausgesucht haben, liegt wieder sehr zentral in der Budapester Altstadt. In der Nähe gibt es viele Restaurants und Geschäfte, die Zimmer sind ausreichend groß, die Einrichtung entspricht der eines guten 4-Sterne-Hotels und auch das Frühstück läßt keine Wünsche offen. Wieder mal eine gute Wahl für einen Städteaufenthalt !

Am Nachmittag schlendern wir dann noch ein wenig durch die Gassen der Umgebung des Hotels und essen später auch hier in einem der vielen Restaurants zu Abend. Die Preise gleichen in etwa denen in Deutschland.

Alta Moda Fashion Hotel, Budapest

k-zum Abschluss Abendessen in Budapest (1)
k-zum Abschluss Abendessen in Budapest (3)
k-zum Abschluss Abendessen in Budapest (2)

In den kommenden 2 Tagen machen wir eine ausgiebige Besichtigungstour durch die ungarische Hauptstadt. An einem Tag wieder mal mittels einer Hop on -Hop off-Stadtrundfahrt und am Folgetag dann zu Fuß. Auch eine Bootsfahrt auf der Donau ist dabei. Nachflolgend ein paar Eindrücke von der Stadt und ein paar Sehenswürdigkeiten, die man in Budapest gesehen haben sollte.

Das Denkmal ist Franz II. Rakoczi gewidmet, einem ungarischen Adligen und Anführer des ungarischen Unabhängigkeitskampfes gegen die Habsburger im frühen 18. Jahrhundert. Die lateinische Inschrift auf dem Sockel lautet: “€žRECRVDESCVNT DIVTINA INCLYTA GENTIS HUNGARà VULNERA” ,was übersetzt “€žDie alten Wunden der ruhmreichen ungarischen Nation brechen wieder auf”  bedeutet.

k-Budapest Hop on Hop off Stadtrundfahrten
k-Stadtbummel Budapest (3)
k-Budapest Hop on Hop off Stadtrundfahrt (7)

Die Reiterstatue ist ein Denkmal von Graf Gyula Andrássy auf dem Lajos-Kossuth-Platz vor dem ungarischen Parlament in Budapest. Die ursprüngliche Statue wurde 1906 enthüllt, aber nach 1945 von den kommunistischen Behörden aus ideologischen Gründen abgerissen. Die heutige Statue ist eine Rekonstruktion, die 2016 an derselben Stelle wieder aufgestellt wurde.  (rechts).

k-Budapest Hop on Hop off Stadtrundfahrt (6)
k-Budapest Hop on Hop off Stadtrundfahrt (3)

Das Denkmal ist das Nationale Märtyrerdenkmal auf dem Kossuth Lajos ter. Das Nationale Märtyrerdenkmal wurde am 31. Oktober 2019 eingeweiht und erinnert an die Opfer der Revolution und des Unabhängigkeitskrieges von 1848/49 gegen Österreich.  (oben)

k-Stadtbummel Budapest (1)

Das Denkmal ist der Danubius-Brunnen (ungarisch: Danubius-kut) auf dem Erzsebet ter. Der Brunnen wurde 1883 nach den Plänen von Miklos Ybl erbaut und zeigt allegorische Figuren, die die vier wichtigsten Nebenflüsse der Donau in Ungarn darstellen: die Theiß, die Drau, die Save und die Mur.

Die Statue stellt den ungarischen Lyriker Attila Jozsef (1905-1937) dar. Die Bronze-Skulptur wurde von Laszlo Marton geschaffen und befindet sich  nahe dem Parlamentsgebäude am Ufer der Donau. Ursprünglich 1945 im Süden des Parlaments errichtet, wurde die Statue 2012 an ihren heutigen Standort verlegt. Attila Joszef gilt als einer der bedeutendsten Lyriker Ungarns.  (rechts)

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Unser Spaziergang führt  vorbei am “Budapest Eye,”  ein Riesenrad auf dem Erzsebet ter.  Mit einer Höhe von 60-65 Metern ist es eines der größten Riesenräder Europas und befindet sich im Herzen von Budapest. Es wurde 2017 eröffnet und bietet in 42 teilweise offenen Kabinen Platz für etwa 335 Besucher pro Fahrt, die etwa 10 Minuten dauert.

k-Stadtbummel Budapest (2)

Die Reiterstatue zeigt Graf Gyula Andra¡ssy (1823 bis 1890), einen bedeutenden ungarischen Staatsmann, der als Premierminister Ungarns und später als Außenminister Öterreich-Ungarns diente.  Die Statue befindet sich auf dem Kossuth Lajos Platz vor dem ungarischen Parlamentsgebäude.

k-Budapest Hop on Hop off Stadtrundfahrt Tag 2 (10)

Der Heldenplatz ist ein bekanntes Wahrzeichen der ungarischen Hauptstadt und wurde im späten 19. Jahrhundert zum Gedenken an die tausendjährige Feier der ungarischen Staatsgründung errichtet. Ein zentrales Merkmal des Platzes ist das Millenniumsdenkmal mit Statuen von sieben Persönlichkeiten der ungarischen Geschichte. Der Heldenplatz ist UNESCO-Weltkulturerbe.

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k-Heldenplatz Budapest weitere (1)
k-Heldenplatz Budapest weitere (2)

Am Nachmittag starten wir dann zu einer Bootsfahrt auf der Donau und sehen uns Budapest  vom Wasser aus an (in der Stadtrundfahrt bereits inkludiert).

k-Budapest Hop on Hop off Stadtrundfahrt (12)
k-Budapest Hop on Hop off Stadtrundfahrt (13)
k-Donau Bootsfahrt Budapest (2)
k-Donau- Bootsfahrt Budapest (6)
k-Donau- Bootsfahrt Budapest (7)
k-Donau- Bootsfahrt Budapest (8)
k-Donau- Bootsfahrt Budapest (9)
k-Donau Bootstour (5)
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k-Donau Bootsfahrt Budapest (5)

Mit einer Standseilbahn gelangt man hinauf ins Burgenviertel und zur Fischerbastei. Die Standseilbahn zwischen der Kettenbrücke und dem königlichen Palast wurde ursprünglich 1870 gebaut, um ein Verkehrsmittel zwischen Innenstadt und Regierungsviertel in der Burg zu erschaffen.

k-Aufzug zum Burgenviertel
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Die Fischerbastei im Budaer Burgviertel ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt: Ein romantisches Gebäude, ein schönes Panorama und eine historische Atmosphäre erwarten uns hier oben.

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Die Fischerbastei wurde zwischen 1895 und 1902 nach dem Entwurf von Frigyes Schulek erbaut und spielt seither eine wichtige Rolle im Leben und im Landschaftsbild von Budapest. Das im neoromanischen Stil entworfene Gebäude hat sieben verschiedene Türme, die wichtige Persönlichkeiten der ungarischen Geschichte symbolisieren. Die 7 hutförmigen, spitzen Türme stellen die sieben Häuptlinge der ungarischen Eroberung des Karpatenbeckens dar.

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Die 140 Meter lange Aussichtsplattform bietet einen atemberaubenden Rundblick auf die Donau und die Hauptstadt !!

k-Sicht vom Burgenviertel weitere (1)
k-Sicht von Burg und Fischerbastei (6)

Auch die Universitätskirche Maria Geburt (Egyetemi templom) ist sehenswert. Sie ist eine Barockkirche in der Innenstadt von Pest. Die Kirche wurde von Paulinermönchen nach der Vertreibung der Türken erbaut (rechts).

k-Budapest Stadtbesichtigung Tag 3 (2)
k-Budapest Stadtbesichtigung Tag 3 (7)
k-Budapest Stadtbesichtigung Tag 3 (6)

Hier die Fransiskanerkirche in der Innenstadt von Pest, auch bekannt als “St.-Peter-von Alcantara-Kirche”. Sie wurde nach der Mongoleninvasion von König Bela IV. erbaut.  (links)

Das Gebäude ist der “Pariser Hof” (Pairizsi udvar). Es zeichnet sich durch eine Mischung aus Pariser, gotischen und maurischen Einflüssen aus und beherbergt eine Jugendstil-Einkaufspassage, die zur Lobby umgebaut wurde. 

Beim Anker Palast (Anker-palota) in Budapest  handelt sich um ein beeindruckendes Gebäude im Jugendstil, das sich am Deak Ferenc ter befindet.  

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Hier stehe ich an der Statue des "Dicken Polizisten". Die Statue ist auch als "Onkel Karl" bekannt und wurde 1987 von dem finnischen Bildhauer Kaarlo Mikkonen geschaffen. Der Legende nach soll das Reiben des Bauches der Statue Glück bringen oder dafür sorgen, dass man nach Budapest zurückkehrt (rechts).

k-Budapest Stadtbesichtigung Tag 3 -weitere (3)
k-Stadtbesichtigung Fortsetzung am Nachmittag (6)
k-Stadtbesichtigung Fortsetzung am Nachmittag (1)

Im Stadtzentrum von Pest befindet sich die “Große Synagoge”. Diese Synagoge ist, nach der in New York, die zweitgrößte Synagoge der Welt. Sie wurde im Jahr 1859 eingeweiht. Der Bau dauerte fünf Jahre und wurde von dem katholischen, österreichischen Architekten Ludwig Förster geleitet. Hinein gegangen sind wir hier nicht, weil uns der Eintritt viel zu teuer war.

k-Synygoge Budapest

Die St. Stephans Basilika bietet Platz für 8500 Besucher und ist die größte Kirche in Budapest. Sie ist dem “Stephan I. der Heilige”, dem ersten christlichen König von Ungarn,  gewidmet. Seine rechte Hand, die wichtigste Reliquie des Landes, wird in einer der Kapellen der Kirche aufbewahrt.

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k-St Stephans Basilika Budapest

Über der Hauptfassade erhebt sich eine große zentrale Kuppel, die fast 96 Meter hoch ist und eines der symbolträchtigsten Elemente der Architektur der Basilika darstellt. Die Kuppel ist reich mit Fresken und Reliefs verziert, die die Pracht des Ganzen noch verstärken.

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Von der Kirchenkuppel aus bietet sich ein Panoramablick auf Budapest. Diese erreicht man über einen Fahrstuhl im Inneren der Kirche und dann noch ein paar Stufen zu Fuß. Es lohnt sich aber allemal !!!

k-St Stephans Basilika - Ausblicke von oben (1)
k-St Stephans Basilika - Ausblicke von oben (8)

Wir schlendern dann zurück in Richtung Hotel, vorbei am Budapester Freiheitsplatz mit schönem Park und Springbrunnen.

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k-Stadtbesichtigung Fortsetzung am Nachmittag (3)
k-Stadtbesichtigung Fortsetzung am Nachmittag (4)

Zum Abschluss unserer Budapest-Besichtigungstour gönnen wir uns einen Kaffee mit Kuchen im traditionellen Budapester Kaffeehaus “Gerbeaud”. 2 Kaffee und 2 Stück Kuchen - 48 Euro !!. Aber das schöne Ambiente in diesem Cafe passt!

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k-Kaffeehaus Gerberaud Budapest (2)

Nach 10 Tagen in 3 europäischen Hauptstädten geht es mit dem Zug wieder zurück nach Finsterwalde.

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