Banner Reise 2016

Eine schon seit längerer Zeit geplante Reise konnten wir im Jahr 2016 in die Tat umsetzen. Unsere etwa 3-wöchige Mietwagenrundreise beginnt in den amerikanischen Rocky Mountains in Colorado, führt dann weiter in den Cowboystaat Wyoming, durch die weiten Prärienlandschaften South Dakotas bis hinauf an die kanadische Grenze im Bundesstaat Montana. Schließlich fahren wir nach Westen an den Pazifischen Ozean, sehen hier die Vulkane Mount Rainier und Mount St.Helens bis wir letztlich die schöne Metropole Seattle erreichen. Hier nun der Reisebericht dieser außergewöhnlichen und spannenden Tour.

Route

UNSERE  ROUTE

Denver * Estes Park * Rocky Mountain NP * Cheyenne * Fort Laremie * Crazy Horse Memorial * Keystone * Badlands NP * Mount Rushmore * Deadwood * Devils Tower * Sheridan * Medicine Wheel * Cody * Jackson * Grand Teton NP * Yellowstone NP * Virginia City * Deer Lodge * Helena * Glacier NP * Great Falls * Shelby * Bigfork * Yakima * Mount Rainier * Mount St. Helens * Packwood * Ocean City * Forks * Port Angeles *  Olympic NP * Seattle

TAG  1    02. September

Vom Flughafen zum Hotel in Seattle   (37 KM)

Anreise nach Denver-3
Denver ALAMO Shuttle Kleine Webansicht

Am 02. September 2016 fliegen wir mit British Airways von Berlin Tegel via London Heathrow nach Denver im Bundenstaat Colorado. Nach Ankunft heißt es hier erst einmal die aufwendigen Einreiseformalitäten erledigen (Pässe scannen, Fingerabdrücke nehmen usw.). Dann geht es mit einem Shuttlebus vom Flughafen zur Mietwagenfirma ALAMO, wo wir unsere 2 Autos für unsere kommende Reise anmieten. Es handelt sich hier um 2 komfortable SUV`s, die uns in den folgenden 3 Wochen zuverlässig an die gewünschten Ziele bringen werden.

Hinflug-1 Kleine Webansicht
Anreise nach Denver Anflug Kleine Webansicht
British Airways Anreise Kleine Webansicht
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Etwa 20:30 Uhr kommen wir im Hotel “Holiday Inn Denver Cherry Creek” an. Nach dem Check-In machen wir uns noch ein wenig frisch und genießen anschließend unser gemeinsames Abendessen im Hotelrestaurant. So lassen wir den ersten Tag unserer Mietwagenrundreise gemütlich ausklingen.

Das Hotel HI Cherry Creek befindet sich im Universitätsviertel von Denver. Von hier aus ist es nicht weit bis zum Stadtzentrum.  Es ist ein Hotelparkplatz (kostenfrei) vorhanden. Die Zimmer sind groß und gemütlich eingerichtet, Bad ist sauber und ordentlich, deutschsprachiger Mitarbeiter beim Check In ! Restaurant für Frühstück (a la carte) und für Abendessen vorhanden, Swimmingpool und kleiner Garten. Taxifahrt in die Innenstadt (Oneway) ca. 20 US$.

Hotel HI Cherry Creek Denver-1 Hotel HI Denver Cherry Creek-2
HI Denver Cherry Creek

Holiday Inn Cherry Creek, Denver

Abendesen Hotel Denver-3

TAG  2   03. September

von Denver nach Estes Park (CO) , (114  KM)

Denver Taxi
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Nach dem Frühstück nehmen wir uns ein Taxi (20 US $) und fahren in die City von Denver. Heute ist Feiertag in den USA - Labour Day (Tag der Arbeit). Da ist in der Stadt auch schon am Vormittag jede Menge los - die ganze Stadt ist in Feierlaune - überall werden Bühnen aufgebaut und Musik erklingt an vielen Ecken. Also begeben auch wir uns hinein in den allgemeinen Trubel und schauen uns die Innenstadt etwas genauer an.

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Denver - die “Mile High City”  ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Colorado, hat etwa 650.000 Einwohner und erstreckt sich von den westlichen High Plains bis hin zu den 3300 Meter hohen Foothills. Die Stadt liegt auf 1609 Metern Höhe, was genau einer Meile entspricht - deshalb auch der Name “High Mile City”.

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Wir sehen u.a. die US Mint (nationale Münzanstalt und Goldlagerstätte), das State Capitol mit seiner goldenen Kuppel, schlendern auf der 16th Street Mall entlang (Fußgängerzone) und beenden unsere Tour im Civic Center Park, in dem die Statue des Bronco Buster an die Rodeotradition erinnert und wo am Abend der Großteil der Veranstaltungen stattfinden wird. Dann sind wir aber schon unterwegs in den Rocky Mountain National Park.

Gegen Mittag verlassen wir Denver Richtung Norden und fahren auf der  US - 36 bis zur Studentenstadt Boulder (die Stadt bildet die Kulisse für den Roman “The Stand” von Steven King). Hier machen wir eine Pause und schlendern ein wenig auf der Haupteinkaufsstraße “Pearl Street Mall”.

Boulder Pause-2
Boulder Pause
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Von Boulder geht es dann auf dem “Peak to Peak Scenic Bayway” parallel zu den Bergen immer Richtung Norden in den Rocky Mountain National Park.

Fahrt nach Estes Park-2

Der höchste Berg der Region, der “Longs Paek” (4345 Meter), weist uns nun den Weg zu unserem heutigen Ziel: Estes Park. Der Ort liegt in einem von Bergen umrahmten Tal auf ca. 2300 Meter Höhe.

Estes Park Ankunft

Da es innerhalb des RMNP keine Zimmer gibt, ist der Ort Estes Park das optimale Anlaufziel für Erkundungen des Rocky Mountain NP. Entlang der Haupteinkaufsstraße “Elkhorn Avenue” findet man neben attraktiven Geschäften auch ein paar nette Restaurants.

Hotel Americas Best Value Inn & Suites Estes Park-5
Hotel Estes Park Americas Best Valueu Inn & Suites
Abendessen Estes Park Hunters-2
Abendessen Estes Park Hunters-3

Americas Best Value Inn & Suites, Estes Park

Für die nächsten 2 Übernachtungen in Estes Park haben wir uns das “Americas Best Value Inn & Suites” ausgesucht. Eine typische Unterkunft im Motelstil, ca. 2 Km von Downtown Estes Park entfernt. Zimmer mit 2 großen Doppelbetten, Bad einfach, aber Ok. Parkplatz vor den Zimmern inklusive, einfaches Frühstück ebenfalls im Preis inbegriffen. Swimmingpool zur Erfrischung und 2-3 Restaurants zum Abendessen in Gehdistanz. Eigentlich perfekt, wenn man für 1-2 Tage den Rocky Mountain National Park besuchen möchte.

Im nicht weit vom Hotel entfernten Restaurant “Hunters” gibt es ein Steak und natürlich auch ein Bierchen oder Wein zum Ausklang des Tages.

TAG  3    04. September  

Erkundung des Rocky Mountain National Parks    (110 KM)

Fahrt in den RMNP-3
RMNP-6
Old Fall River Road-11

Heute besichtigen wir den 1100 Km² großen Rocky Mountain National Park. Unter den vielen 4000ern ist der “Longs Peak” mit 4345 Metern der höchste Gipfel im Park. Da schon am Vormittag die Bear Lake Road wegen Überfüllung geschlossen ist, beschließen wir auf der geschotterten 19 Kilometer langen “Old Fall River Road” hinauf zu fahren zum Alpine Visitor Center. Wir schleichen auf der kurvenreichen Einbahnstraße immer bergauf vorbei an Wasserfällen, alten Gletschermoränen und mit fantastischen Ausblicken.  Auf 3279 Meter überqueren wir den Milner Pass mit der kontinentalen Wasserscheide und kommen schließlich oben an (3713 Meter), wo das Alpine Visitor Center auf uns wartet. Hier machen wir unsere Mittagspause.

Old Fall River Road-3

Old Fall River Road 

Trail Ridge Road-5
Old Fall River Road-7
Old Fall River Road-8
Trail Ridge Road-7
Trail Ridge Road-3
Bear Lake-01

Auf der “Trail Ridge Road” (US 34) geht es dann wieder hinab. Unterwegs halten wir an Aussichtspunkten, um die grandiose Gebirgswelt der Rocky Mountains zu bestaunen. Wir versuchen noch einmal auf der Bear Lake Road zum Bear Lake zu gelangen. Diesmal haben wir Glück und die Strasse ist geöffnet. Der auf 2888 Meter Höhe gelegene Bear Lake ist ein schöner, gletschergeschaffener See, den man auf einem etwa einen Kilometer langen Weg umrunden kann. Danach geht es dann weiter zum reizvollen Sprague Lake mit einem viel fotografierten Panorama der sich im See spiegelnden Berge. Hier machen wir auch noch einen kleinen Spaziergang am Ufer entlang und begeben uns danach wieder zurück zu unserem Hotel in Estes Park.   

Bear Lake-02
Bear Lake-07
RMNP-02
Abendessen Estes Park Mexikaner-2 K
Abenessen estes Park Mexikaner-1

Im nahe gelegenen mexikanischen Restaurant “Tachos” essen wir zu Abend und lassen den schönen Tag gemütlich ausklingen.

TAG  4   05. September  

von Estes Park nach Cheyenne   (161 Km)

Estes Park Markt-1 Estes Park Markt-2

Heute ist in den USA Feiertag (Labour Day). An diesem Wochenende findet traditionell eine nationale Ausstellung des Kunsthandwerks statt. Zahlreiche Künstler präsentieren hier ihre Kunst-und Schmuckgegenstände und bieten diese auch zum Verkauf an. Wir schlendern auch noch ein wenig über den Markt und begeben uns gegen 11:30 Uhr auf den Weg nach Cheyenne.

unterwegs nach Cheyenne-1

Im netten Örtchen Loveland machen wir unsere Mittagspause. Übrigens: Jedes Jahr kurz vor dem Valentinstag  erscheint der Ort Loveland im Bewußtsein vieler Amerikaner. Das Postamt von Loveland (dt. “Liebesland”) erhält Post aus den ganzen USA, die dann in einen Extraumschlag getan, mit einer Sondermarke beklebt und einem Sonderpoststempel abgestempelt und schließlich der betreffenden Angebeteten zugesandt wird.

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Loveland

Auf der I-25 fahren wir dann weiter in die Hauptstadt des Cowboystaates Wyoming - Cheyenne. Die normalerweise ruhige Stadt verwandelt sich an jeweils 10 aufeinander folgenden Tagen im Juli zum Zentrum der Wildwesttradition. Der Grund hierfür ist, dass seit 1897  hier die “Cheyenne Frontier Days” stattfinden. Bekannte Rodeogrößen kämpfen auf zahlreichen Rodeos um die Ehre und um beträchtliche Preisgelder. Sehenswert in Cheyenne ist darüber hinaus das im neoromanischen Stil errichtete “State Capitol” (Regierungssitz) mit seiner weithin sichtbaren goldenen Kuppel. Interessant ist auch noch das restaurierte “Union Pacific Railroad Depot” mit einem markanten Uhrturm aus der Blütezeit der amerikanischen Eisenbahn.

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Cheyenne,  WY

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Nach Ankunft in Cheyenne gegen 14:30 Uhr checken wir im “Historic Plains Hotel” ein. Das historische Hotel liegt zentral in Downtown. Es ist ein schon in die Jahre gekommenes Haus, welches durch seinen Charme besticht, vor allem die große Lobby ist einen Augenweide. Die Zimmer sind auch schon etwas abgewohnt, ausreichend groß, das Bad ist OK, WLAN kostenfrei und das Parken ist auch inklusive. Im Hotelrestaurant kann man zu moderaten Preisen zu Abend essen, aber auch ganz in der Nähe gibt es einige gute Restaurants. Frühstück gibt es für ca. 8 US$ pro Person.

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Historic Plains Hotel-14
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The Historic Plains Hotel,  Cheyenne

Historic Plains Hotel

Dem jährlich hier stattfindenden Rodeospektakel ist das “Frontier Days Old West Museum” gewidmet. Hier kann man selbst mal auf einem Rodeosattel sitzen und man erfährt viel über das Thema Rodeo. Neben den interaktiven Ausstellungen zur Rodeo-und Pioniergeschichte befindet sich hier auch eine schöne Kollektion an Kutschen, klassischer Westernkunst und indianischer Kleidung. (Museum vom Hotel zu Fuß etwa 5 Km)

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Frontier Days Museum-2
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Frontier Days Old West Museum, Cheyenne

Schließlich laufen wir noch zum Holiday Park. Hier steht mit der 1956 pensionierten “BIG BOY” eine der weltgrößten Dampflokomotiven. Die Union Pacific stellte sie nach nur 15 Dienstjahren außer Betrieb und beendete damit die glorreiche Ära der Dampflokomotiven. 

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TAG 5   06. September

BIG Boy-6

BIG BOY,  Cheyenne

von Cheyenne nach Keystone, SD    (475 Km)

 

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Nachdem wir gefrühstückt haben, fahren wir heute nordwärts auf der US-85 N vorbei an den Prärienlandschaften Ostwyomings, Nebraskas und South Dakotas. Bei Tottington biegen wir links ab und fahren zum Fort Laramie. In den Jahren 1834 - 49 diente das Fort als Pelzhandelszentrum der Rocky Mountain Fur Company. Danach wurde es zum wichtigsten Militärfort im Westen und zugleich zum bedeutendsten Zwischenstopp der Siedler auf dem Oregon Trail. Heute befindet sich hier ein Museum.

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Fort Laremie-12

Fort Laramie National Historic Site

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Fort laremie-5 Fort Laremie-06 Fort Laremie-9 Fort Laremie-09
unterwegs nach Keystone

Auf der US-18 geht es dann weiter bis zum Custer State Park. Auf dem Weg dorthin finden wir, wie meistens auf unserer Tour, ein gemütliches Restaurant zur Stärkung zwischendurch.

unterwegs nach Keystone-2
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Gegen 17 Uhr erreichen wir das “Crazy Horse Memorial”. Der Sioux-Häuptling Henry Standing Bear beauftragte 1939 den Bildhauer Korczak Ziolkowski mit der Erschaffung einer Riesenskulptur als indianisches Gegenstück zum Mount Rushmore. Seitdem wird an dieser Skulptur mehr oder weniger intensiv gearbeitet. In etwa 50 Jahren soll dann  diese gigantische Skulptur die Ausmaße von 195 Meter Länge und 172 Meter Höhe annehmen. Das ist dann 10 Mal höher als Mount Rushmore und höher als die Pyramiden von Gizeh !

Auf Grund des vergangenen Feiertagswochenendes ist der Eintritt frei. In der Nähe des Parkplatzes befindet sich das Memorial Indian Museum of North America und das Native American and Culture Center.

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Während einer Bustour erfahren wir mehr über die Geschichte des Baus der Skulptur und haben zudem viele verschiedene Fotomotive. (p.P. 4 US$).

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CRAZY HORSE MEMORIAL

Crazy Horse-06

Nun geht es noch ein kleines Stück weiter bis nach Keystone (South Dakota), ein kleines Touristenstädtchen im Herzen der Black Hills. Der Ort lebt von seiner Nähe zum Mount Rushmore und zum Crazy Horse Memorial. Es gibt viele nette Geschäfte, eine historische Dampfeisenbahn, eine Goldmine und natürlich auch jede Menge Hotels und Motels.

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Wir haben uns als Unterkunft für die nächsten 2 Nächte hier das Hotel “Holiday Inn Express & Suites Mt.Rushmore” ausgesucht. Das Hotel befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums. Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet, haben 2 große Doppelbetten und auch das Bad ist sehr geräumig. Es ist eine Kaffeemaschine vorhanden, ebenfalls ein HD-Fernsehgerät. Sehr schön eingerichtet ist die Hotellobby - hier wird während des gesamten Tages Kaffee frei angeboten. Ebenfalls inklusive sind Parken und WLAN. Das schon im Preis inkludierte Frühstück ist für amerikanische Verhältnisse ausgesprochen gut. Auch in der Nähe gibt es zahlreiche Restaurants und Geschäfte.

Hotel HI & Suites Keystone-1
Hotel HI & Suites Keystone-6
Hotel HI & Suites Keystone-3

Holiday Inn Expres & Suizts Mt.Rushmore,  Keystone

Keystone Abendessen-3
Keystone Abendessen-4

Am Abend finden wir ganz in der Nähe unseres Hotels ein gemütliches Restaurant.

TAG  6   07. September

Fahrt zum Badlands National Park und zum Mount Rushmore    (412 Km)

Heute haben wir einen “Fototermin” im Badlands National Park. Die Landschaften dieses Parks sind vielleicht einigen aus dem Film “Der mit dem Wolf tanzt” mit Kevin Costner bekannt.  Früher lebten hier 60 Millionen Bisons, heute sind es leider nur noch etwa 500 dieser mächtigen Tiere. Wir fahren zunächst Richtung Südeingang des Parks. Kurz vor dem Parkeingang kommen wir zu einem kleinen verlassenen alten Westernörtchen. Ein erstes schönes und interessantes Fotomotiv.

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Dann geht es durch den Südeingang hinein in den Park. Charakteristisch für die Landschaft des Badlands National Parks sind die vielen erodierten Hügel aus Vulkanasche und Sedimentablagerungen mit rötlichbraunen und hellen Bändern. Kontinuierliche Winde und Gewittergüsse haben im Laufe der Zeit scharfe Kanten, spitze Türmchen und Zinnen geschaffen.

Badlands NP-4

Nicht weit vom südlichen Parkeingang entfernt befindet sich das Ben Reifel Visitor Center. Hier machen wir eine Pause und sehen uns die Ausstellung an, in welcher die Geologie des Parks erläutert wird. Auf den “Fossil Exhibit Trail” sind Fossilien ausgestellt, die im Park gefunden wurden - vor etwa 35 Millionen Jahren existierte hier nämlich ein subtropisches Marschland, in dem Säbelzahntiger und Riesenrhinozerosse lebten.

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Ben Reifel Visitor Center

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Anschließend fahren wir auf der etwa 45 Kilometer langen “Badlands Loop Road” durch den schönsten Teil des National Parks. Immer wieder halten wir an, um die außerirdisch wirkende Landschaft zu fotografieren (es gibt 9 verschiedene Aussichtspunkte entlang der Route). Gegen 14 Uhr verlassen wir den Park durch den Nordausgang und begeben und zurück nach Keystone.

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BADLANDS NATIONAL PARK

Um 17:30 machen wir uns auf den Weg zum Mount Rushmore und nach etwa 10-minütiger Autofahrt sind wir schon da. Der Eintritt ist wieder frei, nur für das Parken zahlen wir pro Fahrzeug 11 US$.

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MOUNT RUSHMORE

Mt Rushmore-4

Unmittelbar nachdem man den Eingang passiert hat, kommt man zur “Avenue of the Flags”, wo sämtliche Flaggen der US-Bundesstaaten wehen. Daran schließt sich dann das “Lincoln Borglum Museum” an. Hier ist die Geschichte des Mount Rushmore von der Geologie des Berges über die Pläne des Bildhauers Gutzon Borglum und die Entstehungsgeschichte des Monuments dokumentiert.

Mount Rushmore ist heute eines der bedeutendsten patriotischen Monumente der USA. Die monumentale Skulptur mit den 4 in Granit gemeißelten Präsidentenköpfen (George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln) ist eine Pilgerstätte vieler amerikanischer Touristen. Am Abend wird die Skulptur angeleuchtet und die Nationalhymne gesungen.

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TAG  7   08.September

Mt Rushmore-7
Mt Rushmore-5

von Keystone via Deadwood nach Sheridan, WY  (549 Km)

Auf dem etwa 1 Kilometer langen “Presidential Trail” , der an den Fuß des Berges heranführt, haben wir erstklassige Fotomotive. Höhepunkt des Abends ist dann die im 2500 Sitze zählenden Amphitheater stattfindende patriotische Show mit Film ,Illumination und Nationalhymne. 

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Heute steht eine etwas längere Etappe auf unserem Programm. Zunächst geht es auf der US-385 N bis nach Deadwood. Die kleine Spielerstadt in den Black Hills machte mit dem Goldrausch 1876 Karriere und lebt heute vornehmlich von den Einnahmen des Glücksspiels. 

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Deadwood, SD

Vor allem die Altstadt ist sehenswert wegen der vielen stilvoll restaurierten Häuser entlang der “Historic Main Street”. Die Wildwesttradition wird hier hochgehalten: So haucht der legendäre “Wild Bill” täglich im Saloon No.10 sein Leben aus.  Ein Städtchen, das man sich während einer Tour im Nordwesten der USA nicht entgehen lassen sollte!

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Ein Spaziergang bringt uns dann noch den steilen Hügel hinauf zum “Mount Moriah Cementery”. Hier befindet sich ein Wildwestfriedhof auf welchem u.a. Wild Bill Hickock seine letze Ruhe fand. (Eintritt 2 US$).

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unterwegs nach sheridan

Um 13 Uhr setzen wir unsere Fahrt fort und kommen nun in den US-Bundesstaat Wyoming.   Unser nächstes Ziel ist der “Devils Tower” (Teufelsturm).

unterwegs nach sheridan-4
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Wie ein kolossaler steinerner Baumstumpf mit riesigen durchgehenden Rillen erhebt sich der 386 Meter hohe unter Naturschutz stehende Devils Tower über den Belle Fourche River. Die Indianer nannten ihn “Mateo Tipi” (Bau des Bären). Auf einem etwa 2 Km langen asphaltierten Rundweg (Tower Trail) kann man den Turm umrunden. Direkt am Eingang befindet sich ein Souvenirladen und eine Gaststätte. 

Der natürliche Turm wurde vor etwa 60 Millionen Jahren aus Magma geboren, die keinen Auslass aus den Steinschichten fand, dort säulenförmig erkaltete, und die, als das Land allmählich erkaltete, wieder zum Vorschein kam. 1893 wurde der Devils Tower erstmals erfolgreich bestiegen. Nachdem wir genug gesehen und fotografiert haben, geht es auf die letzte Etappe des Tages - nach Sheridan.

Devils Towwer,  WY

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Gegen 19 Uhr erreichen wir Sheridan. Das Städtchen am Rande des “Bighorn National Forest” hat viele original erhaltene Häuser aus dem späten 19. Jahrhundert und ist geprägt von einer typischen Westernatmosphäre. In der “Blacktooth Brewing Company” kann man viele Sorten hausgemachtes Bier probieren.

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Hotel Best Western Sheridan-4

Hotel Best Western Sheridan Center

Hier in Sheridan übernachten wir im Hotel “Best Western Sheridan Center”. Das Hotel befindet sich im historischen Zentrum von Sheridan. Es ist ein typisches 2-stöckiges Motel, welches sich über 2 Straßenseiten verteilt. Es ist ein Restaurant (für Frühstück und Abendessen) vorhanden sowie eine Sportsbar. Die Zimmer sind geräumig und haben ein großes sauberes Bad. Es gibt 2 große Doppelbetten, eine Kaffeemaschine und ein HD-Fernsehgerät. Frühstück (amerikanisch) und Parken vor den Zimmern sind inklusive.

TAG  8     09. September

von Sheridan  nach  Cody , WY     (251 Km)

Am heutigen Vormittag machen wir erst einmal einen ausgiebigen Spaziergang durch das attraktive Städtchen Sheridan. Originell und für das Stadtbild prägend sind die vielen unterschiedlichen Skulpturen entlang der Hauptstraße. Aber auch sonst lohnt sich ein Spaziergang entlang der vielen original erhaltenen Häuser aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.

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SHERIDAN,  WY

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Ca. 13:30 Uhr geht es dann aber wieder weiter. Erst fahren wir ein Stück auf der I-90 Richtung Norden und später geht es auf der US-14, dem “Bighorn Scenic Highway”, nach Westen. 

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Schließlich biegen wir ab, denn unser nächster Stopp ist am “Medicine Wheel”. Die Fahrt führt nun serpetinenreich hinauf auf eine Passhöhe von 2874 Meter. Es liegt hier frischer Schnee, der wohl letzte Nacht gefallen sein muss. Wir sind auf diese Wetterlage nicht wirklich eingestellt und ich habe mit den Sandalen das falsche Schuhwerk für diese Tag gewählt.

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unterwegs nach Sheridan-7
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Medicine Wheel ist eine etwas ungleichmäßig radförmige Anordnung von verschieden geformten, flachen , weißen Steinen. Das etwa im 18. Jahrhundert erbaute und wahrscheinlich für Zeremonien genutzte “Medizinrad” hat 28 Speichen und einen Durchmesser von 24 Meter. Es ranken sich um die geheimnisumwitterte indianische Steinanlage viele Spekulationen bezüglich ihrer Bedeutung.

Medicine Wheel

Es geht wieder zurück auf die Interstate und vorbei an den Bighorn Mountains und durch die beeindruckende Weite des Bighorn Basins.  Die Landschaft hier ist die bis hierher schönste auf unsere Tour.

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unterwegs nach Cody-12

Etwa um 16 Uhr erreichen wir unseren heutigen Zielort - Cody.  Der 8000-Einwohnerort am Rande der schneebedeckten Absaroka Range ist bekannt für seine Rodeos. Die mehrtägige große “Cody Stampede” im Juli füllt die Strassen mit Profireitern, Cowboys, Mountain Men und Touristen. Bis Anfang September findet hier täglich das “Night Rodeo” statt.  Cody wurde vom legendären Buffalo Bill (Colonel Cody) 1896 gegründet. Für viele Touristen ist Cody auch der ideale Ausgangspunkt um den Yellowstone National Park zu besuchen. 

Cody City

CODY,  WY

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Big Bear Motel Cody-4

In Cody haben wir uns für das “Big Bear Motel” entschieden. Ein Grund hierfür ist die die Lage in unmittelbarer Umgebung zur Rodeoarena, wo wir am Abend ein Rodeo besuchen werden. Das Ortszentrum ist zu Fuß in etwa 10 Minuten zu erreichen. Wieder ein typisches amerikanisches Motel, Parkplätze vor den Zimmern sind inklusive, für die Erfrischung steht ein Außenpool zur Verfügung. Die Zimmer sind ausgestattet mit 2 großen Doppelbetten, Microwelle, Kaffeemaschine, HD-TV u.a. Eine Frühstücksmöglichkeite befindet sich gegenüber vom Hotel.  Insgesamt bietet das Hotel ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Big Bear Motel,  Cody

Ganz in der Nähe unseres Motels liegt das “Buffalo Bill Historical Center”, eines der besten Museen der Rocky Mountains. In einem Gebäudekomplex sind 5 verschiedene Westernmuseen untergebracht (Eintritt p.P. 19 US$). Die Ausstellungen sind wirklich sehenswert - man sollte sich jedoch mindestens einen halben (wenn nicht sogar ganzen) Tag Zeit nehmen, um sich alles anzusehen.

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Buffalo Bill Historical Center,  Cody

Um 18 Uhr spazieren wir zur Cody - Rodeoarena (ca. 5 Minuten zu Fuß von unserem Motel entfernt).  Um 19 Uhr beginnt hier das “Trapper Stampede Rodeo” (Eintritt 10 US$ p.P). Verschiedene Mannschaften von Colleges des Nordwestens messen hier an diesem Wochenende ihre Geschicklichkeit im Reiten von wilden Stieren und Pferden oder im Einfangen eines Kalbes mit dem Lasso u.v.a.m. Ein ganz besonderees Erlebnis während unserer Reise !

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TAG  9     . September 

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RODEO in CODY

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von  Cody  nach  Jackson ,WY     (480 Km)(

Nach dem Frühstück erkunden wir noch ein wenig die Innenstadt von Cody. Dann machen wir uns auf den Weg nach Jackson (WY). Wir fahren wieder in südliche Richtung via Thermopolis und Shoshoni, dann westwärts via Morton und Dubios bis wir schließlich gegen 17 Uhr in Jackson ankommen.

Cody Stadtbummel
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Start in den Tag
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unterwegs nach Jackson-1 unterwegs nach Jackson-2

In Jackson werden wir wieder 2 Mal übernachten. Wir haben für uns hier die “Virginian Lodge” gebucht. Die gemütliche Lodge liegt etwa 20 Gehminuten vom Zentrum des Westernstädtchens Jackson entfernt. In der Lobby gibt es kostenfreien Kaffee und wer möchte, kann sich im Swimmingpool erfrischen. Parken vor den Zimmern ist auch wieder kostenlos. Es gibt ein Restaurant neben dem Motel, allerdings zur Frühstückszeit immer überfüllt (lange Wartezeiten). Zur Lodge gehört eine Sportsbar mit Billardtischen und am Wochenende kann man sich am Abend an Livemusik erfreuen.  Die Zimmer sind einfach aber ordentlich ausgestattet mit 2 großen Doppelbetten, Microwellengerät, Kaffeemaschine, HD-TV und Klimaanlage/Heizung. Insgesamt eine gute preiswerte Wahl für die Erkundung des Grand Teton National Parks.

The Virginian Lodge Jackson-4

The Virginian Lodge, Jackson

The Virginian Lodge-3 The Virginian Lodge Jackson-1

Für unser heutiges Abendessen suchen wir uns ein Restaurant ganz in der Nähe. Die Pizza hier ist frisch und ausgezeichnet. Auch die Preise stimmen.

Abendessen Jackson-4
Abendessen Jackson-7
Abendessen Jackson-5
Abendessen Jackson-6
Abendessen Jackson-10 Live Musik Jackson Hotel

TAG  10   11. September 

Nachdem wir wieder zurück sind in unserer Lodge lassen wir den Tag bei einem Bierchen (oder auch einem Glas Wein) und bei ein wenig Livemusik in der Bar gemütlich ausklingen.

ein Tag im Grand Teton National Park , WY  (148 Km)

Grand Teton-28

GRAND TETON NATIONAL PARK

Grand Teton NP-2

Heute geht es hinein in den Grand Teton National Park, einem der schönsten Parks während unserer gesamten Reise. Der 1250 Km² große National Park liegt im Nordwesten von Wyoming und besteht aus den Teton Ranges sowie dem Hochtal Jackson Hole. Die höchste Erhebung ist der Grand Teton (4197 Meter). 

Wir beginnen unsere Besichtigungstour mit der Fahrt auf der Teton Park Road in nördliche Richtung. Wir halten unterwegs an verschiedenen Aussichtspunkten und erreichen etwa um 11 Uhr das “Colter Bay Visitor Center”.  Hier machen wir unsere Mittagspause.

Grand Teton-07 Colter bay Visitor Center-9

Colter Bay Visitor Center

Grand Teton-06
Grand Teoton NP-26
Colter Bay visitor center-3 Fahrt zum Jenny Lake-1
Grand Teton NP-
Grand Teton NP-4 Grand Teton NP-8 Grand Teton-02

Der Grand Teton National Park ist der einzige, in dem noch mit Genehmigung gejagt werden darf. Wir fahren wieder südwärts und nehmen dann die Abbiegung zum Jenny Lake, dem zweitgrößten See des Parks. 

Fahrt zum Jenny Lake-2

Der Jenny Lake ist eines der meistbesuchten Ziele im National Park. Ihn umgibt ein etwa 10 Km langer Rundweg. Wir beschließen jedoch die Fähre zu nehmen, um an das Westufer des Sees zu gelangen (p.P. 15 US$). Eine kurze Wanderung führt uns hier zu den “Hidden Falls” und zum “Inspiration Point”, 120 Meter hoch über dem See mit fantastischem Ausblick.

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Jenny Lake Bootsfahrt-2
Jenny Lake Ankunft Jenny Lake wanderung-3
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Jenny Lake-5
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JENNY  LAKE

Auf dem Jenny Lake Scenic Drive fahren wir dann nochmal am Ostufer des Sees entlang und erreichen etwa 16:30 wieder Jackson. Hier machen wir einen kleinen Stadtbummel in der Nähe des mit einem Bogen aus Hirschgeweihen dekorierten Townsquare. Hier finden wir zahlreiche Saloons mit hölzernen Fassaden und Bürgersteigen  im Westernflair. Schicke Boutiquen und kleine Westerngeschäfte laden geradezu zum Bummeln ein.

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Abendessen Jackson-1

JACKSON,  WY

Abend in Jackson-1
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Abend in Jackson-3

Ein Besuch der “Million Dollar Bar” ist schließlich auch noch Pflicht. Hier sitzt man auf Pferdesätteln, statt auf Barhockern.

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Million Dollar Bar,  Jackson

Für unser heutiges Abendessen suchen wir uns ein Steakhouse. Hier lassen wir die vielen Eindrücke des Tages erstmal sacken.

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Abendessen Jackson-3

TAG  11    12. September

von Jackson Hole  nach West Yellowstone, MT   (209 Km)

Ankunft Yellostone Hotel

Wettermäßig ein Tag zum Vergessen. Es regnet und dann fängt es auch noch an zu schneien. Und das im Hinblick darauf, dass der eigentliche Höhepunkt unserer Tour bevorsteht - der Besuch des Yellowstone National Parks.

Wir fahren immer Richtung Norden und passieren auf der Strecke Orte wie Wilson, Victor, Tetonia, Ashton, Island Park und Big Springs. Gegen 15 Uhr kommen wir in West Yellowstone an.  Im 2000 Meter hoch gelegenen Touristenstädtchen halten sich in den Sommermonaten tausende Urlauber auf, um den Yellowstone National Park zu besuchen.

Yellowstone Park Hotel-2

Wir haben für die nächsten 2 Übernachtungen das “Yellowstone Park Hotel” gebucht. Das Hotel befindet sich etwa 200 Meter vom Ortszentrum entfernt und ist ideal, um den Yellowstone National Park zu erkunden (Westeingang). Die Zimmer sind groß und gemütlich, haben 2 große Betten, ein schönes geräumiges Bad und einen Schreibtisch. Kaffeemaschine, HD-TV und Kühlschrank zählen ebenso zur Zimmereinrichtung. WLAN und Parken sind  inkludiert. Am Morgen gibt es ein einfaches Frühstück, welches auch in Preis inbegriffen ist. Angenehm ist der kleine Indoor -Pool, den wir wegen des schlechten Wetters heute auch nutzen.

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TAG  12     13. September   

Yellowstone Park Hotel

Yellowstone Park Hotel

ein Tag im Yellowstone National Park    (208 Km)

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Der 1872 gegründete Yellowstone National Park im Nordwesten von Wyoming an der Grenze zu Montana und Idaho präsentiert sich als eine majestätische Wildnis mit Bergen, Flüssen und Seen sowie über 300 Geysiren. Wir werden heute die Highlights dieses Parks erkunden. Dazu zählen die Sinterterrassen von Mammouth Hot Springs, den Grand Canyon of Yellowstone mit zwei riesigen Wasserfällen, den bekanntesten Geysir des Parks - den Old Faithful sowie die artenreiche Tierwelt mit Bisons, Elchen, Wapiti-Hirschen, Bären, Luchsen Wölfen und Bibern. 

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Canyon Visitor Center-1
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Wir haben auch noch das große Glück, dass das Wetter heute wieder gut ist. Es ist zwar kühl, aber die Sonne scheint. Der gestern gefallende Schnee gibt der Landschaft des Parks nochmal eine besondere Note. Wir fahren durch den Westeingang bei Madisson in den Park hinein. Dann geht es weiter Richtung Norris. Ab hier ist die Strasse nach Mammouth Hot Springs leider gesperrt.  So biegen wir rechts ab und fahren bis zum Canyon Village Visitor Center, wo wir unsere Mittagspause machen.

Der Yellowstone National Park umfasst eine Fläche von fast 9000 Km² und liegt etwa auf 2000 Meter Höhe. Mit einer Anzahl von ca. 10.000 vulkanischen Aktivitäten hat diese Region die weltweit größte Ansammlung hydrothermaler Erscheinungsformen aufzuweisen. Aus etwa 200 Geysiren schießt heißes Wasser empor, in “Mudpots” blubbert grauer Schlamm und es gibt farbenprächtige Sinterterrassen und trichterförmige heiße Quellteiche. Überall qualmt und zischt es.

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Yellowstone-15
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Der bekannteste Geysir im National Park ist der “Old Faithful” im Upper Basin. Ziemlich pünktlich zu jeder Stunde zeigt er mehrere Minuten seine etwa 50 Meter hohe Fontäne. Wir müssen zum Glück nicht lange warten bis das Schauspiel beginnt. Beeindruckend !

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Rueckfahrt nach Yellowstone-2
Old Faithful-14 Old Faithful 15

In direkter Umgebung befindet sich das vor ca. 100 Jahren aus mächtigen Kiefern- und Redwoodbalken erbaute Hotel “Old Faithful Inn”. Man sollte auf jeden Fall mal die beeindruckende Lobby des Hotels gesehen haben!.

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Old Faithful Inn

Weiter führt uns unsere Fahrt auf 229 Km langen achtförmigen Grand Loop Road in südliche Richtung. Im südöstlichen Parkteil befindet sich der 352 km² große Yellowstone Lake, der größte Bergsee Nordamerikas. Aufgrund der Höhenlage von 2357 Metern ist der See auch einer der kältesten und bleibt bis in den Juni hinein zugefroren.

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Anschließend geht es zurück nach Norden, noch einmal vorbei an verschiedenen Aussichtspunkten bis wir gegen 18 Uhr den Park wieder verlassen und zurück fahren nach West Yellowstone zu unserem Hotel.

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TAG  13     14. September  

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YELLOWSTONE NATIONAL PARK

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Canyon Visitor Center-2

von West Yellowstone via Deer Lodge nach Helena , MT   (407 Km)

unterwegs nach Helena-1

Von West Yellowstone begleitet uns heute der im Yellowstone National Park entspringende Madison River ein Stück des Weges. Einen ersten Stopp legen wir im kleinen Touristenstädtchen “Virginia City” ein. Neben “Nevada City” , was wir später noch besichtigen werden, ist Nevada City heute ein “lebendiges” Museum. Hinter den verwitterten authentischen Holz-oder Backsteinfassaden längs der Hauptstraße, einige davon noch aus den 1860er und 1870er Jahren, sind Souvenirgeschäfte , Restaurants und kleine Hotels eingezogen. 

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Virginia City, MO

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Nachdem wir uns in Virginia City ein wenig gestärkt haben und uns das “Museum” angesehen haben, fahren wir weiter und erreichen nach wenigen Meilen “Nevada City”. Das ist ebenfalls ein pittoreskes Goldrauschstädtchen aus dem 19. Jahrhundert. Auch hier machen wir einen Fotostopp.

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Nevada City-5

Nevada City,  MO

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Nevada City-8 Nevada City-11

Nun geht es nordwärts und wir überqueren kurz vor Butte den 1967 Meter hohen “Pipestone Pass”. Via Fairmont Hot Springs und Anaconda kommen wir dann nach Deer Lodge. Hier machen wir unseren letzten Stopp, um uns das “Old Montana Prison” anzusehen. In diesem als Museumskomplex hergerichteten alten Gefängnis, welches bis 1979 in staatlichen Diensten stand, kann man den Zellentrakt, den Hochsicherheitsbereich und den umfriedeten Innenhof erkunden. 

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Gefängnis Deer Lodge-17
Deer Lodge Gefängnis und automuseum
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Old Montana Prison Museum

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Gefängnis Deer Lodge-12 Gefängnis Deer Lodge-16

Anschließend unternehmen wir noch einen Rundgang durch das Automuseum, welches dem Gefängnismuseum angeschlossen ist. Dieses Automuseum zählt zum Besten , was Oldtimer Fans  in den Rocky Mountains finden können.

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Deer Lodge Automuseum

Gegen 18:30 Uhr erreichen wir unser heutiges Tagesziel, die Hauptstadt Montanas Helena. Die “Queen City of the Rockies” liegt inmitten des “Prickley Pear Valley” in Südmontana. Sehenswert hier sind vor allem die neogotische “Cathedrial of St. Helena” (schöne Kirche) und die “Reeders Alley”, einer restaurierten Häuserzeile aus dem 19. Jahrhundert.

 

Für die hiesige Übernachtung haben wir uns das Hotel “Shilo Inn & Suites” ausgesucht. Das Motel liegt etwas außerhalb vom Zentrum, im Hotelbereich der Stadt. In der Nähe befinden sich einige Fastfood-Restaurants. Das Motel ist schon etwas älter. Die Zimmer sind ausreichend groß mit 2 großen weichen Doppelbetten, einem Schreibtisch, TV-Gerät, Microwelle und Kaffeemaschine. Angenehm ist ein kleiner Indoorpool mit Sauna. Das inkludierte Frühstück ist sehr spartanisch und wird auf den Zimmern eingenommen. WLAN und Parken sind inklusive. 

TAG  14     15. September

von Helena  nach  Shelby,  MT     (311 Km)

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Hotel Shilo Inn & Suites Helena, MO

Weiter geht es auf der I-15 N in nördliche Richtung. Nach etwa 30 Kilometer halten wir am Ufer des Missouri River an den “Gates of the Mountains” Der Fluss hat hier eine 360 Meter tiefe, wildromantische Schlucht in den Kalkstein gefräst. Wir hatten eigentlich vor hier eine  Bootsfahrt zu unternehmen, doch die nächste Fahrt beginnt erst um 11 Uhr (Dauer 2 Stunden). Das bringt unseren heutigen Fahrplan durcheinander und wir müssen notgedrungen auf die Bootstour verzichten. So genießen wir das schöne Wetter und den fantastischen Blick auf das Wasser.

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Gates of the Mountains,  MT

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Durch die Prärien und die Bergwelt Montanas fahren wir zurück auf die I-15 und dann weiter bis nach Great Falls, der zweitgrößten Stadt dieses US-Bundesstaates.

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In Great Falls machen wir unsere Mittagspause und machen an den Staudämmen und kleinen Wasserfällen einen Spaziergang. Im “Giant Springs State Park” machen wir dann auch noch einen kleine Pause, bevor es weiter geht zu unserem heutigen Tagesziel - Shelby.

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Giant Springs State Park,  Great Falls

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unterwegs nach Shelby

Die Strecke wird nun immer bergiger und gegen 16 Uhr kommen wir in Shelby an. Shelby ist ein kleiner Ort im Norden Montanas mit ein paar Hotels, Geschäften und Restaurants. Für uns soll es der Ausgangspunkt zur Erkundung des Glacier National Parks am kommenden Tag sein.

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Wir übernachten im Motel “Comfort Inn of Shelby”. Das Motel befindet sich ca. 5 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt. 3 Restaurants befinden sich in direkter Nachbarschaft. Es ist ein schönes Hotel der Comfort-Kette, die Zimmer sind geräumig mit den gewohnten 2 großen Doppelbetten und einem gr0ßen Bad. Ausgestattet sind die Zimmer mit HD-TV, Microwelle, Kaffeemaschine, Schreibtisch, Kühlschrank, einem Sofa und einem Safe. Es gibt ein Schwimmbad, WLAN und Parken sind ebenfalls inklusive. Pluspunkt ist das für amerikanische Verhältnisse ausgesprochen gute Frühstück. Für einen Besuch des in der Nähe befindlichen Glacier National Parks also eine gute Wahl.

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Comfort Inn Shelby-3

Comfort Inn of Shelby, MT

TAG  15    16. September 

durch den Glacier National Park nach Bigfork , MT    (352 Km)

Heute werden wir wieder eine grandiose Naturlandschaft erleben. Doch erst einmal fahren wir in die Hauptstadt der Blackfeet Indian Reservation - Browning. Hier besichtigen wir das “Museum of the Plains Indians” (Eintritt p.P. 5 US$). Mit zahlreichen Wandgemälden, Kunstausstellungen und Multimediapräsentationen versucht man hier das Leben der Prärieindianer besser zu veranschaulichen.

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Museum of the Plains Indian, Browning

Museum of Indian Plains-02 Museum of Indian Plains-04 Museum of Indian Plains-6 Museum og Indian Plains-5

Dann geht es nach Westen zum Glacier National Park. Der Park wurde 1932 mit dem angrenzenden auf kanadischer Seite befindlichen Waterton Lakes National Park zum “Waterton - Glacier International Peace Park” vereint und ist damit der älteste grenzüberschreitende National Park der Welt.

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Zuerst fahren wir ins Many Glacier Tal, das “Herz” des National  Parks. Hier treffen mehrere Gletschertäler aufeinander und es gibt viele schöne Aussichtspunkte. Wie machen Halt an der Many Glacier Lodge und dann noch am Swift Current Lake, wo es Kanus und Ruderboote zum Ausleihen gibt.

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Glacier NP-24 GTTSR-4

GLACIER NATIONAL PARK

Dann kommt der spektakulärste Abschnitt unserer heutigen Tour. Auf  84 Km windet sich die “Going-to- the- Sun Road” vom St. Mary Lake 700 Meter hinauf zum 2025 Meter hoch gelegenen Logan Pass und dann über 1000 Meter hinab ins Tal zum Lake Mc. Donald. Die Panoramastraße ist eine Meisterleistung der Straßenbautechnik und erschließt eine grandiose Hochgebirgsszenerie mit kristallklaren Seen, bunten Blumenteppichen und kristallklaren Flüssen mit kaskadenartigen Wasserfällen. Einfach großartig und das Wetter spielt auch heute wieder mit!

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GOING-TO-THE-SUN ROAD

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Nach zahlreichen Fotostopps unterwegs kommen wir etwa 17 Uhr im Tal an und machen im “Apgar Village” unsere Kaffeepause. Hier gibt es auch ein schön am See gelegenes Hotel, einige Geschäfte, Restaurants, einen Bootsverleih und einen Reitstall für Ausritte.

Weiterfahrt nach Bigfork-2
Weiterfahrt nach Bigfork-1 Going to the sun Road-04

Eine Stunde Fahrtzeit ist es dann noch bis zum Tagesziel Bigfork. Gegen 18:30 Uhr checken wir hier ein im “Timbers Motel”. Das Hotel liegt etwas außerhalb vom Zentrum und man braucht ein Fahrzeug, um ein Restaurant für das Abendessen zu erreichen.  Es ist ein etwas in die Jahre gekommenes 2-stöckiges Motel , aber für eine Nacht auf der Durchreise vollkommen OK. Ausgestattet sind die Zimmer wieder mit 2 Doppelbetten, Bad mit Dusche, Schreibtisch, Kühlschrank, Kaffeemaschine und Safe. In einem Außenpool kann man sich erfrischen. Parken und WLAN sind inkludiert. ´

Timbers Motel,  Bigfork

Timbers Motel Bigfork-4 Timbers Motel Bigfork-1 Timbers Motel Bigfork-2
Abendessen Bigfork-3 (1)

Mit unserem Auto fahren wir dann zu dem etwa 4 Meilen entfernten Restaurant “The Sitting Duck”, welches uns vom Hotel empfohlen wurde. Die Lage ist TOP , direkt mit Blick auf einen schönen See und auch das Steak, das man uns hier zubereitet, ist schmackhaft.

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Abendessen Bigforg-04 K
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Bigfork Abendessen-2

TAG  16    17. September 

von Bigfork  nach  Yakima, WA    (729 Km)

Heute steht die längste Etappe  unserer Mietwagenrundreise auf dem Programm. Rund 700 Kilometer liegen vor uns. Da es im Hotel kein Frühstück gibt, beschließen wir uns unterwegs was zu suchen.

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Im unscheinbaren kleinen Örtchen Hot Springs finden wir eine ganz außergewöhnliche Möglichkeit für unser Frühstück. Hier haben die Eigentümer einen Teil ihrer Wohnung zu einer “Kneipe” umfunktioniert. Wir werden freundlich empfangen und dann wird ganz nach unseren Wünschen ein schmackhaftes Frühstück zubereitet und serviert. Einfach Klasse !

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Frühstück in Hot Springs-4
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Frühstück in Hot Springs-2

Mit ein paar Pausen unterwegs fahren wir auf der I-90 westwärts, passieren die Stadt Coeur d`Alaine (Idaho) und kommen schließlich in den US-Bundesstaat Washington, wo wir unser Tagesziel Yakima etwa um 19 Uhr erreichen. In Yakima haben wir für uns das “Guesthouse Inn Yakima” gebucht. Das Motel liegt in der Nähe des Highways. Die Zimmer sind ausreichend groß, haben 2 große Betten, einen Kühlschrank, eine Schreibtisch, Microwelle sowie einen Safe. Das angebotene Frühstück ist seinen Namen nicht wert.  Für eine Nacht Ok, wenn man vorhat die umliegenden National Parks Mt. Rainier und Mt.St.Helens zu besuchen.

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Guesthouse Inn Yakima-02
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Guesthouse Inn , Yakima

Abendessen Yakima-2

Im in der Nähe des Hotels gelegenen Restaurant “Bob`s Burgers” bekommen wir ein ordentliches Abendesen.

TAG  17   18. September 

von Yakima in den Mt.Rainier National Park und nach Packwood , WA   (204 Km)

An diesem Tag werden wir den beiden Vulkanen Mount Rainier und Mount St. Helens einen Besuch abstatten. Unterwegs machen wir noch einen kleinen Halt an einem Fluss, auf dem auch Raftingtouren angeboten werden. Wir schauen dem Treiben ein wenig zu, bevor es weiter geht.

unterwegs nach Packwood-01 unterwegs nach Packwood-18
unterwegs nach Packwood-17

Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichen wir den Eingang des “Mount Rainier National Parks”. Schon von weitem ragt der 4392 Meter hohe Kaskadenvulkan aus der imposanten Gebirgslandschaft der Cascade Range heraus. Wir haben wieder großen Glück, dass wir den Gipfel klar und deutlich sehen können. Die Indianer nannten den Berg “Ta -ho-ma”, was dem Begriff “Wettermacher” entspricht.

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Mt Rainier-2
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Mount Rainier National Park

Auf einer sehenswerten Passstraße erreichen wir schließlich das 1600 Meter hoch gelegene Touristenstädtchen “Paradise”  mit dem Visitor Center. Ideal für eine Pause und für weitere Fotos, bevor der Berg sich wieder hinter die Wolken “verkriecht”. Vom Visitor Center aus kann man Wanderungen unternehmen und die Blütenpracht bewundern. Die Laubverfärbung hat begonnen, was den Eindruck der Landschaft noch schöner erscheinen läßt.

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Mt Rainier-7 Fahrt zum Mt Rainier-01

Wir fahren noch einige Meilen durch die grandiose Landschaft und verlassen im Süden den National Park. Gegen 16 Uhr erreichen wir Packwood, wo wir uns für die Nacht das Hotel “Cowlitz River Lodge” ausgesucht haben.

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Cowlitz River Lodge-2

Cowlitz River Lodge, Packwood (WA)

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Cowlitz River Lodge-5

Die Lodge befindet sich am Ortseingang von Packwood. Die Zimmer sind ausreichend groß und gemütlich eingerichtet. Zur Einrichtung gehören 2 große Doppelbetten, Microwellengerät, Kaffeemaschine, HD-TV und Kühlschrank. Das Frühstück ist für amerikanische Verhältnisse sehr gut. WLAN und Parken sind auch wieder inklusive.

Nach dem wir eingecheckt haben, machen wir noch einen Abstecher zum in der Nähe befindlichen Mount St. Helens. Der heute 2530 Meter hohe aktive Vulkan hat bei einem spektakulären Ausbruch im Jahr 1980 ca. 400 Meter an Höhe verloren. Beim Ausbruch wurde die komplette Nordflanke abgesprengt. Wir fahren zu einem Aussichtspunkt, doch leider ist der Gipfel in den Wolken verschwunden und wir sehen nicht allzu viel vom Vulkan.  Wer mehr Zeit hat, besucht das 5 Meilen von Castle Rock entfernte “Mount St. Helens Visitor Center”. Hier wird man über den Vulkanismus  im Allgemeinen und über die dramatischen Ereignisse des Ausbruchs im Jahre 1980 informiert.

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Mount St. Helens

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Als wir wieder in unserer Lodge ankommen, sind wir überrascht von den vielen Wapitihirschen, die auf der Wiese des Hotels grasen. Die Tiere kommen wohl täglich immer nachmittags aus dem Wald und fühlen sich auf dem Gelände der Lodge wohl.

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TAG  18   19. September

von Packwood via Ocean City nach Port Angeles , WA  (521 Km)

Die heutige Etappe führt uns zunächst auf der US-101 in nordwestliche Richtung nach Ocean City am Pazifischen Ozean. Direkt am Meer machen wir hier unsere erste Pause.

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Ocean City-8 Ocean City -11 Ocean City 9

Anschließend fahren wir am Meer entlang nordwärts und machen an mehreren Aussichtspunkten Halt.

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Im Örtchen Forks machen wir eine weitere Pause. Bekannt ist der Ort wegen der hiesigen Dreharbeiten der “Twilight Saga”. Man kann sich hier mit Reiseführer auf die Spuren der Vampire begeben. Wir unternehmen lediglich einen kleinen Spaziergang durch das Städtchen und nach einem Kaffee nehmen wir die letzte Etappe des Tages in Angriff. Vorbei am wunderschönen “Lake Crescent” geht es nun  zu unserem heutigen Zielort .- Port Angeles.

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FORKS,  WA

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Super 8 Port Angeles
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TAG  19    20. September

In Port Angeles übernachten wir im Motel “Super 8 Port Angeles”. Wieder ein typisches amerikanisches Motel, nur wenige Autominuten von Ortszentrum entfernt. Direkt neben dem Motel befindet sich ein guten Restaurant für das Abendessen (Fisch, Lachs u.ä.). Die Zimmer sind ausreichend groß, sauber und verfügen über 2 große Doppelbetten, TV-Gerät, Kaffeemaschine, Kühlschrank, Safe und Schreibtisch. Auch hier ist ein für amerikanische Verhältnisse gutes Frühstück inkludiert. Parken und WLAN sind auch im Preis inbegriffen.

Super 8 Port Angeles,  WA

von Port Angeles in den Olympic NP und dann nach Seattle , WA  (214 Km)

Das Städtchen Port Angeles ist vorrangig Ausgangspunkt zur Erkundung des “Olympic National Parks”. Hier gibt ein Visitor Center für den Besuch dieses National Parks. Außerdem gehen von hier aus die Fähren nach Kanada (Vancouver Island).  Eine Fähre für Autos und Fußgänger (www.ferrytovictoria.com ) und eine Fähre nur für Fußgänger (www.victoriaexpress.com) . Wir nutzen die Zeit, um uns die Hafengegend etwas genauer anzusehen, bevor es dann hinein geht in den Olypmpic National Park.

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PORT  ANGELES, WA

Port Angeles-5
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Obwohl das Wetter nicht vielversprechend ist (diesig und nebelig), wagen wir es uns auf den Weg zu machen die “Hurricane Ridge Road” in Angriff zu nehmen. Vom Visitor Center aus führt diese Strasse 17 Meilen immer bergauf bis hinauf auf 1594 Meter Höhe. Von oben soll man bei klarer Sicht einen schönen Ausblick auf die Bergwelt der Olympic Mountains haben. 

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Hurricane Ridge Road-01
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Hurricane  Ridge  Road

Zu unserer Überraschung (und Glück!) durchstoßen wir auf halber Strecke die Wolkendecke und haben auf einmal eine grandiose Aussicht auf die Gipfel der Oplympic Mountains.  Oben angekommen genießen wir die Aussicht, “schießen” eine Menge Fotos, trinken im Visitor Center einen Kaffee (hier oben ist es dann doch empfindlich kühl) und kaufen das eine oder andere Souvenir.

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Olypmpic Mountains-4
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Hurrican Ridge Road-3

Olympic  National  Park

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Gegen 13 Uhr geht es dann wieder zurück bis Port Angeles und dann weiter  auf der US-101 Richtung Osten bis Port Townsend (Stadt der Träume). Wir schlendern auf der “Water Street” entlang und machen unsere Mittagspause. In der 60ern wurde der viktorianische Seehafen neu entdeckt und heute lädt die schöne Stadt zum Bummeln ein.

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Port Townsend,  WA

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Etwa 15 Uhr fahren wir noch ein Stück bis zum Fährterminal. Wir haben Glück und müssen nicht lange warten bis unsere Fähre nach Seattle ablegt (pro Fahrzeug 18,20 US$). Die Fahrt über den “Puget Sound” dauert ca. 1/2 Stunde und ist ein schöner Abschluss des Tages.

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Seattle Fahrt zum Hotel
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Dann ist es noch eine halbe Stunde Fahrt bis zum Hotel. Der Straßenverkehr wird zunehmend dichter -  das waren wir in den vergangenen 2 1/2 Wochen so nicht mehr gewohnt!Um 17:30 Uhr kommen wir dann im Hotel an und werden hier in Seattle zweimal übernachten.

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DECA Hotel-01

Das “DECA - Hotel” befindet sich zwar etwas außerhalb der City (Taxi ca. 20 US$ ins Zentrum), aber das Preis-Leistungsverhältnis ist super. Von den “Sky-View-Zimmern” haben wir einen einzigartigen Blick auf die Skyline der Stadt. Die Zimmer sind relativ groß, haben wieder 2 Doppelbetten, einen Schreibtisch, eine kleine Sitzecke und sind mit Kaffeemaschine, Kühlschrank, Safe und HD-TV ausgestattet. Für das Parken zahlt man 20 US$/Tag. WLAN ist auch wieder kostenfrei. Im Hotelrestaurant kann man vernünftig zu Abend essen und auch frühstücken. Insgesamt eignet sich das Hotel bestens um Seattle zu erkunden.

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DECA  Hotel, Seattle

DECA Hotel blick aus dem Fester-2 DECA Hotel Blick aus dem Fester-1 Seattle Ausblick Fesnster-1

TAG  20    21. September

Seattle  entdecken

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Den heutigen Tag nutzen wir komplett zur Erkundung der schönen Stadt Seattle. Nach dem Frühstück nehmen wir uns ein Taxi und fahren ins Zentrum der Stadt (ca. 20 US$). Seattle wurde in jüngster Vergangenheit mehrmals zur “Most Livable City” in den USA gewählt (Stadt in der sich am besten leben läßt). Wir beginnen unsere Besichtigungstour mit der Auffahrt auf den “Space Needle” (nicht ganz billig, aber es lohnt sich , 24 US$ p.P.). Der Rundblick aus 159 Metern Höhe ist atemberaubend !

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Blick vom Space Needle-06
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Space  Needle,  Seattle

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Es gibt viel zu sehen in der Stadt und man muss sich für etwas entscheiden. So gibt es u.a. den “Woodland Park Zoo” (Tierwelt), das “Washington Park Arboretum” (Pflanzenwelt), das “Seattle Art Museum” (Kunst), oder man unternimmt eine traditionelle Stadtrundfahrt mit “Gray Line”. Wir haben uns dann für das “Experience Music Project (EMP) Museum” entschieden. Ein sehr schönes Museum , welches sich der amerikanischen Popkultur widmet.

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EMP  Museum,  Seattle

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EMD Museum-2
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Neben der umfassenden Musikausstellung  (von Jimi Hendrix, über Bod Dylan, Kurt Cobain bis zu Janis Joplins) beherbergt das Museum auch noch ein interessantes Science Fiction Musem. Anschließend nehmen wir die Monorail und fahren zur Hafengegend.

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Dann wird es Zeit für eine kleine Pause. Bei sehr sonnigem Wetter probieren wir die kulinarischen Köstlichkeiten der hiesigen Bars.

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Am unteren Ende der “Pike Street” liegt der “Pike Place Market”, einer der ältesten Bauernmärkte des Landes. Seit 1907 tragen hier Farmer und Fischer aus dem Umland frisches Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch zu Markte. Alles sieht super lecker aus. 

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Schließlich schlendern wir noch ein wenig durch die Stadt und fahren dann wieder zurück zum Hotel.

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Seattle Police
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Im Hotelrestaurant verbringen wir heute unseren letzen gemeinsamen Abend unserer Reise.

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Seatle Abend-1
Saettle Abendessen

TAG  21    22. September

von Seattle  zum Flughafen   (34 Km)

Der letzte Tag unserer schönen Rundreise ist heute. Nachdem wir im Hotel ausgecheckt haben, fahren wir noch zu einer in der Nähe befindlichen Mall (University Village). Hier schlendern wir durch die Geschäfte und fahren dann nach dem Mittagessen zum Flughafen in Seattle. Wir geben hier unsere zuverlässigen Mietwagen bei ALAMO ab und um 19.10 Uhr geht unser Flug zurück nach Deutschland (via London).

Seattle Abreise
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University Village, Seattle

Am 23. September kommen wir am späten Nachmittag in Berlin Tegel an, wo schließlich diese Reise endet. Viele schöne und intersante Eindrücke werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Bis zum nächsten Mal - GOOD BY AMERIKA

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Rueckflug-3
Aus der Luft
Karte-2 Police Car Karte
Schulbus
Feuerwehr
Tanke
Sonstige-1
Schilder-Büffel
Shopping-1
MOND

TOURDATEN

Strecke Gesamt in Km

5926 Km

durchschnittliche Strecke pro Tag

282 Km

Tankmenge Gesamt

422 Liter

Tankkosten Gesamt

ca. 245 Euro

Kosten pro 100 Km

4,14 Euro

Verbrauch je 100 Km

7,12 Liter

Weitere nützliche Reiseinformationen zu den USA:

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